kicker: Bundesliga News

Schwarz definiert Platz zehn als neues Mainzer Ziel (Tue, 23 Apr 2019)
Nach dem vorzeitigen Klassenerhalt will Mainz-Trainer Sandro Schwarz die Saison auf keinen Fall austrudeln lassen. Platz zehn heißt das neue Ziel der Rheinhessen, die wieder personelle Alternativen haben.
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Dietrich wehrt sich: "Trifft mich brutal" (Tue, 23 Apr 2019)
Wolfgang Dietrich setzt sich im Fall Quattrex zur Wehr. Den Vorwurf falscher Angaben will der Präsident des VfB Stuttgart schon bald entkräften.
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Fußballverband Niederrhein

FVN e.V. - Aktuell

Großes FVN-U 15-Sichtungsturnier am letzten April-Wochenende (Tue, 23 Apr 2019)
Von Freitag bis Sonntag treten in der Sportschule Wedau acht U 15-Mannschaften gegeneinander an. - Foto: Getty Images Sieben Regionalauswahlmannschaften, ein Perspektivteam des Fußballverbandes Niederrhein (FVN): Mit dieser Besetzung steigt in der Sportschule Wedau von Freitag, 26. April, bis Sonntag, 28. April, das FVN-U 15-Sichtungsturnier für den Jahrgang 2004. Sichten werden die Verbandssportlehrer Gerd Bode und Udo Hain sowie DFB-Stützpunktkoordinator Arne Janssen. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen unter anderem Lothar Arndt aus dem Verbandsjugendausschuss und Michael Lesch, Mitglied des Kreisjugendausschusses Düsseldorf. Die acht Teams (Regionalauswahl Mönchengladbach - Kempen/Krefeld, Regionalauswahl Essen - Oberhausen, Regionalauswahl Neuss - Solingen, Regionalauswahl Düsseldorf, Regionalauswahl Wuppertal - Remscheid, Regionalauswahl Rees/Bocholt - Kleve/Geldern, Regionalauswahl Moers - Duisburg und die FVN-Auswahl) werden in zwei Vierer-Gruppen aufgeteilt. Die beiden Gruppensieger treffen im Anschluss an die Gruppenphase in einem Endspiel aufeinander, die übrigen Teams spielen Platzierungen aus (Zweiter gegen Zweiter, Dritter gegen Dritter, Vierter gegen Vierter). Die Spieltage im Überblick: Freitag, 26. April Spielbeginn 15:00 Uhr RAW Mönchengladbach-Kempen/Krefeld - RAW Essen-Oberhausen / Gruppe 1 RAW Neuss-Solingen - RAW Düsseldorf / Gruppe 1 Spielbeginn 16:15 Uhr RAW Wuppertal-Remscheid - RAW Rees/Bocholt-Kleve/Gledern / Gruppe 2 RAW Moers- Duisburg - FVN Auswahl / Gruppe 2 Samstag, 27. April Spielbeginn 09:30 Uhr RAW Düsseldorf - RAW Mönchengladbach-Kempen/Krefeld RAW Essen-Oberhausen - RAW Neuss-Solingen Spielbeginn 10:45 Uhr FVN-Auswahl - RAW Wuppertal-Remscheid RAW Rees/Bocholt-Kleve/Gledern - RAW Moers/Duisburg Spielbeginn 15:00 Uhr RAW Neuss-Solingen - RAW Mönchengladbach-Kempen/Krefeld RAW Essen-Oberhausen - RAW Düsseldorf Spielbeginn 16:15 Uhr RAW Moers-Duisburg -RAW Wuppertal-Remscheid RAW Rees/Bocholt-Kleve/Gledern - FVN-Auswahl Sonntag, 28. April Spielbeginn 09:30 Uhr Spiel um Platz 7 (Der Gruppenvierte der Gruppe 1 gegen den Gruppenvierten der Gruppe 2) Spiel um Platz 5 (Der Gruppendritte der Gruppe 1 gegen den Gruppendritten der Gruppe 2) Spielbeginn 10:45 Uhr Spiel um Platz 3 (Der Gruppenzweite der Gruppe 1 gegen den Gruppenzeiten der Gruppe 2) Spielbeginn 11:00 Uhr Endspiel (Der Gruppensieger der Gruppe 1 gegen den Gruppensieger der Gruppe 2) Gegen 12:15 Uhr steigt die Siegerehrung vor dem Waldhaus. Text: Thomas Palapies-Ziehn Von Freitag bis Sonntag treten in der Sportschule Wedau acht U 15-Mannschaften gegeneinander an. - Foto: Getty Images Sieben Regionalauswahlmannschaften, ein Perspektivteam des Fußballverbandes Niederrhein (FVN): Mit dieser Besetzung steigt in der Sportschule Wedau von Freitag, 26. April, bis Sonntag, 28. April, das FVN-U 15-Sichtungsturnier für den Jahrgang 2004. Sichten werden die Verbandssportlehrer Gerd Bode und Udo Hain sowie DFB-Stützpunktkoordinator Arne Janssen. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen unter anderem Lothar Arndt aus dem Verbandsjugendausschuss und Michael Lesch, Mitglied des Kreisjugendausschusses Düsseldorf. Die acht Teams (Regionalauswahl Mönchengladbach - Kempen/Krefeld, Regionalauswahl Essen - Oberhausen, Regionalauswahl Neuss - Solingen, Regionalauswahl Düsseldorf, Regionalauswahl Wuppertal - Remscheid, Regionalauswahl ...
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U 14-Sichtungsturnier: Kreis Oberhausen/Essen hat die Nase vorn (Thu, 18 Apr 2019)
Begrüßung der Teams durch DFB-Stützpunktkoordinator Arne Janssen. - Foto: Privat Einiges los war in den letzten Tagen auf den Fußballplätzen rund um die Sportschule Wedau beim FVN-U 14-Sichtungsturnier. Nicht weniger als zwölf U 14-Mannschaften traten zu einem mehrtägigen Vergleichs-Wettkampf an. Neben sieben neu zusammengestellten Regionalauswahlen aus jeweils zwei Fußballkreisen (Ausnahme war Düsseldorf) nahmen - erstmals - auch je eine Mannschaft aus den Nachwuchsleistungszentren von Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf, MSV Duisburg, Rot-Weiss Essen und Rot-Weiß Oberhausen teil. An den ersten beiden Tagen standen die Duelle der Regionalauswahlen mit den Teams aus den NLZs im Mittelpunkt. Der Fokus lag auf dem sportlichen Vergleich. Ein Sieger wurde dabei nicht ermittelt. Das änderte sich am dritten Tag des Turniers, an dem es für die sieben Regionalauswahlmannschaften um den „Turniersieg“ ging. Der Kreis Oberhausen/Essen behielt dabei die Nase vorn. Rang zwei sicherte sich Düsseldorf, Dritter wurde der Kreis Wuppertal/Remscheid. Zufrieden mit dem Verlauf des Turniers war auch der für den U 14-Bereich verantwortliche FVN-Verbandssportlehrer Udo Hain. Dieser nutzt die Eindrücke, um die künftige FVN-U 14-Auswahl zusammenzustellen, die demnächst auf westdeutscher Ebene antreten wird. Text: Jens Fröhlich/Thomas Palapies-Ziehn Begrüßung der Teams durch DFB-Stützpunktkoordinator Arne Janssen. - Foto: Privat Einiges los war in den letzten Tagen auf den Fußballplätzen rund um die Sportschule Wedau beim FVN-U 14-Sichtungsturnier. Nicht weniger als zwölf U 14-Mannschaften traten zu einem mehrtägigen Vergleichs-Wettkampf an. Neben sieben neu zusammengestellten Regionalauswahlen aus jeweils zwei Fußballkreisen (Ausnahme war Düsseldorf) nahmen - erstmals - auch je eine Mannschaft aus den Nachwuchsleistungszentren von Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf, MSV Duisburg, Rot-Weiss Essen und Rot-Weiß Oberhausen teil. An den ersten beiden Tagen standen die Duelle der Regionalauswahlen mit den Teams aus den NLZs im Mittelpunkt. Der Fokus lag auf dem sportlichen Vergleich. ...
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Auf den Spuren von Steven Gerrard, Kaká und Thomas Müller (Wed, 17 Apr 2019)
Die japanische Hochschulauswahl hat die CRB U 19 Champions Trophy im vergangenen Jahr gewonnen und reist nun als Titelverteidiger an. - Foto: Moritz Müller Fortuna Düsseldorf gegen FC Everton, Borussia Mönchengladbach gegen Sporting Braga. Die 57. CRB U 19 Champions Trophy in Düsseldorf verspricht am Osterwochenende vom 18. bis zum 22. April wieder A-Junioren-Fußball auf höchstem Niveau. Schon zum 57. Mal spielen von Gründonnerstag bis Ostermontag zehn internationale Mannschaften auf der Anlage des BV 04 Düsseldorf um den Turniersieg. Als Titelverteidiger ist die japanische Hochschulauswahl am Start, ein Team, das extra für die CRB U 19 Champions Trophy zusammengestellt wird und aus den besten Fußballern besteht, die im Januar in Japan um die Hochschulmeisterschaft gekickt haben. Dazu kommt der FC Everton aus England, Sporting Braga aus Portugal, Dinamo Zagreb aus Kroatien und der RSC Anderlecht aus Belgien. Aus Deutschland komplettieren Vorjahresfinalist Borussia Mönchengladbach, der SV Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, der FC St. Pauli und Lokalmatador Fortuna Düsseldorf das Teilnehmerfeld. Damit ist die CRB U 19 Champions Trophy eines der bestbesetzten Osterturniere in Europa. Viele andere Turniere haben in den vergangenen Jahren aufgeben müssen, weil auch viele Jugendmannschaften das Osterwochenende frei nehmen wollen, um die Belastung aus Bundesliga und Youth-League, der U 19 Champions League, zu minimieren. Zum BV 04 kommen die Teams aber trotzdem noch gern. Joshua Sargent (grünes Trikot) hat Ostern 2018 noch für die U 19 von Werder Bremen in Düsseldorf gestürmt. Wenig später ist er in der Bundesliga durchgestartet. - Foto: Moritz Müller Das Osterturnier gibt es schon seit 1963 und viele spätere Nationalspieler haben sich hier in die Notizbücher der Scouts gespielt, bevor sie als Profi durchstarten konnten. Darunter zum Beispiel die ehemaligen Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Thomas Müller, der ehemalige Weltfußballer Kaka oder der englische Ex-Nationalspieler Steven Gerrard. Gespielt wird auf dem Rasenplatz beim BV 04 in Düsseldorf, einem kleinen Schmuckkästchen, das mitten im Wohngebiet an der Hans-Böckler-Straße steht. Geplant ist neben 25 Turnierspielen auch ein Familientag mit Kinderprogramm am Ostersonntag. „Es ist schön, wenn die ganze Fußballfamilie beim Turnier zusammenkommt und gemeinsam Ostern feiert“, sagt Turnierleiter Martin Meyer, der die Organisation 2012 von seinem Vater Charly Meyer übernommen hatte. Infos zu Tickets, zum Spielplan und alles zu den Teilnehmern gibt es unter u19-cup.de. Text: Piet Keusen Die japanische Hochschulauswahl hat die CRB U 19 Champions Trophy im vergangenen Jahr gewonnen und reist nun als Titelverteidiger an. - Foto: Moritz Müller Fortuna Düsseldorf gegen FC Everton, Borussia Mönchengladbach gegen Sporting Braga. Die 57. CRB U 19 Champions Trophy in Düsseldorf verspricht am Osterwochenende vom 18. bis zum 22. April wieder A-Junioren-Fußball auf höchstem Niveau. Schon zum 57. Mal spielen von Gründonnerstag bis Ostermontag zehn internationale Mannschaften auf der Anlage des BV 04 Düsseldorf um den Turniersieg. Als Titelverteidiger ist die japanische Hochschulauswahl am Start, ein Team, das extra für die CRB U 19 Champions Trophy zusammengestellt wird und ...
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Sechs DFB-Landesauswahlturniere in Duisburg: Talenteschau startet am 11.4. (Sat, 06 Apr 2019)
Unsere drei Verbandssportlehrer (von links) Udo Hain, Wiltrud Melbaum und Gerd Bode freuen sich auf die anstehenden Turniere. - Foto: Rüdiger Zinsel (3) / Collage: FVN Ihrem Ruf als deutschlandweite Talentschmiede wird die Sportschule Wedau des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) in Duisburg auch in diesem Jahr wieder gerecht: Der Reigen der DFB-Sichtungsturniere um den Länderpokal, bei denen sich die besten Talente um Plätze in den U-Nationalmannschaften bewerben, beginnt im April mit den U 16-Juniorinnen. Insgesamt stehen bis Mitte Oktober erneut sechs spannende Wettbewerbe auf höchstem Niveau auf dem Programm. Für die hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchstalente sind die DFB-Sichtungsturniere, bei denen die Chef-Trainer der U-Nationalmannschaften und deren Sichterteams die ambitionierten Kickerinnen und Kicker genau unter die Lupe nehmen, die große Chance, einen weiteren Schritt auf der fußballerischen Karriereleiter zu schaffen. Auch wenn nicht in jedem Jahr spätere Topstars wie Mario Götze (2007), Leon Goretzka (2010) oder Joshua Kimmich (2012), die mit ihren jeweiligen Landesauswahlen den Wedau-Rasen rockten, entdeckt werden können – die Motivation aller Talente, den großen Sprung zu schaffen, wird auch 2019 riesengroß sein. Charakteristisch für alle sechs jährlich in Wedau ausgetragenen DFB-Landesauswahlturniere: Es gilt, die individuellen und kollektiven Ambitionen optimal zu kombinieren. „Es geht darum, unsere Talente vorzustellen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auf nationaler Ebene zu präsentieren”, weiß FVN-Verbandssportlehrerin Wiltrud Melbaum. Ihr Trainerkollege Udo Hain ergänzt: „Die Auswahlmannschaften sollen ihre beste Leistung abrufen. Natürlich möchte jeder gewinnen und einen vorderen Tabellenplatz erreichen.” Schon im DFB-Trikot am Ball: Emily Tichelkamp (Nummer 7, Jahrgang 2003). - Foto: Rüdiger Zinsel Den Anfang der Turnierserie 2019 machen die U 16-Juniorinnen, die von Mittwoch, 10. April, bis Sonntag, 14. April, in Duisburg zu Gast sind, am 11. April starten die Spiele (der FVN trifft um 10 Uhr auf den FV Rheinland). Trainerin Wiltrud Melbaum wird die hoffnungsvollsten niederrheinischen Talente der Jahrgänge 2003 und 2004 zu einer möglichst schlagkräftigen FVN-Auswahl formen. Beim Vergleichsturnier auf westdeutscher Ebene Ende März konnten die Melbaum-Mädels ihre Form nochmals überprüfen und einige taktische Variationen einstudieren. Melbaum wird als Verantwortliche der weiblichen Nachwuchsförderung im Jahresverlauf zwei weitere Male mit ihren Teams um gute Platzierungen und entsprechende Sichtungsergebnisse kämpfen (U 14-Mädchen, U 18-Juniorinnen). Beim männlichen Nachwuchs teilen sich weiter die Verbandssportlehrer Udo Hain und Gerd Bode die Aufgaben: Hain wird als Cheftrainer die U 16-Junioren betreuen; Bode lenkt die Geschicke der FVN-U 15- und -U 18-Auswahlmannschaften und weiß aus jahrelanger Erfahrung: „Es macht jedes Mal riesig Spaß, mit Niederrhein-Auswahlspielern ein Turnier zu spielen. Und für uns als Trainer bedeutet es auch immer wieder spannende Trainerpraxis.” Hier die Paarungen des 1. Spieltags des U 16-Juniorinnen-Landesauswahlturniers fvn.de: Frau Melbaum, Herr Hain und Herr Bode, welche sportlichen Ziele stehen für die FVN-Auswahltrainer im Mittelpunkt der bevorstehenden Landesauswahlturniere? Udo Hain: Ich möchte, dass meine Auswahlmannschaften ihre bestmögliche Leistung abrufen. In diesem Fall wäre der jeweilige Tabellenplatz sekundär, wobei jeder natürlich gewinnen und einen vorderen Platz erreichen möchte. Wiltrud Melbaum: Mir geht es darum, Talente vorzustellen, die das Zeug dazu haben, sich auf dem Platz auf nationaler Ebene zu präsentieren – und sich zudem durch die Herausforderung Leistungssport zu starken Persönlichkeiten entwickeln sollen. Gerd Bode: Das überragende Ziel ist es, dem DFB die besten Spieler vom Niederrhein zu präsentieren. Natürlich versuchen wir auch, jeden Spieler besser zu machen. So soll's sein: Die FVN-Auswahl jubelt, hier mit Spielführer und Torschütze Louis Beyer von Borussia Mönchengladbach. - Foto: Rüdiger Zinsel Wie sieht die Vorbereitung für diese großen Sichtungsturniere aus? Worauf liegt der Fokus? Melbaum: Wir machen mit den U 16-Juniorinnen ja schon Mitte April den Anfang. Die Vorbereitungen für diesen Länderpokal sind schwierig, da wir nicht genügend Maßnahmen in der Sportschule durchführen können. Wir kommen hoffentlich auf drei Trainingseinheiten und einen Zweitages-Lehrgang. Über das gesamte Jahr gesehen hat bei mir jede Auswahl acht Trainingsmaßnahmen, zwei Lehrgänge, einen WDFV-Lehrgang und einen Lehrgang mit einem Gastverband. Unser Fokus liegt auf einer vielfältigen taktischen Ausbildung. Im U 18-Bereich sind es weniger Maßnahmen, da dient die intensive Trainingsarbeit im Verein als Vorbereitung. Hain: Wir haben immer ein vorbereitendes Westdeutsches Turnier und einige Testspiele. Außerdem gibt es fast immer einen Lehrgang in der Sportschule Wedau, bei dem wir auf taktische Abläufe eingehen. Dabei stehen der Spielaufbau und verschiedene Pressing-Strategien im Fokus… Bode: ...außerdem läuft parallel ganzjährig die Sichtung. Im Detail versuche ich, dem Team eine Spielidee mit und gegen den Ball zu vermitteln. Gibt es Spieler/Spielerinnen, die im vergangenen Jahr U-Nationalspieler wurden und auf dessen Entwicklung man nun besonders gespannt sein kann? Melbaum: Wir sind in den Jahrgängen 2003/2004 im Torhüterbereich gut aufgestellt, haben vier Toptalente, von denen zwei schon Länderspielerfahrung haben. In Clara Fröhlich, Emily Tichelkamp und Katharina Piljic hat ein Trio derzeit gute Karten. Talente wie Laureta Elmazi, Linette Hintzen, Laura Pucks, Alia Zorlu oder Fee Kockmann könnten ihre gute Entwicklung bestätigen und hoffentlich den nächsten Schritt machen. Bode: Wir haben fast in jedem Jahrgang spannende Spieler. Eine Vorhersage über die Entwicklung ist aber enorm schwer. Im vergangenen Jahr habe ich mich über die Entwicklung von Louis Beyer (U 18/U 19) gefreut, der es jetzt schon auf einige Profieinsätze für Borussia Mönchengladbach gebracht hat. Im Jahrgang U 16 traue ich dessen Klubkollegen Pablo Santana eine Menge zu. Im U 14-Bereich sind Daniel Bunk (Düsseldorf) und Moustafa (Gladbach) Spieler mit guter Perspektive – auch beim DFB. Hain: Von meinen U 16-Junioren haben die beiden Mönchengladbacher Luca Barata und Yassir Atty schon DFB-Einsätze gehabt. Natürlich müssen sich auch diese beiden wieder neu beweisen – wir dürfen gespannt sein. Bisher die letzte Medaillen-Platzierung für den FVN: Die U 16-Junioren mit Verbandssportlehrer Gerd Bode (stehend, 2.v.re.) holten 2018 Silber. - Foto: Rüdiger Zinsel Welche Bedeutung haben die auch kleineren Vereine vom Niederrhein für den Aufbau einer schlagkräftigen FVN-Auswahl? Hain: Ich habe zwar in meinen Mannschaften nur noch selten Spieler, die nicht bereits in einem Nachwuchs-Leistungszentrum der Profivereine sind. Allerdings sind viele erst im U 13- oder U 14-Alter dorthin gewechselt. Unsere Förderung eines B-Kaders im U 16-Bereich hat sich bisher ausgezahlt. Auch in diesem Jahr kann der ein oder andere aus diesem Kader den Sprung in meine Verbandsauswahl schaffen und sich dann beim Länderpokal präsentieren. Dies wird die Vorbereitung zeigen. Melbaum: Die Vereine legen für jedes Talent zum Beispiel die Basis in den Bereichen Ausbildung und Steuerung von Belastung und Erholung. Je sorgsamer sie ausbilden und je weniger ergebnisorientiert ausgebildet wird, desto besser ist dies für die Entwicklung der Sportlerin. Bode: Ein Niederrhein-Auswahltrainer wird von der Anzahl und der Qualität der Hochleistungsvereine verwöhnt: Fünf Leistungszentren auf relativ engem Raum bieten in jedem Jahrgang viele gute Spieler an. Auch dahinter gibt es in den Niederrheinligen noch weitere gute Mannschaften, die mit den Leistungszentren mithalten können. So haben wir fast immer die Qual der Wahl bei der Zusammenstellung einer leistungsstarken FVN-Auswahl. Welche Bedeutung haben die DFB-Landesauswahlturniere auch für den erfahrenen Verbandstrainer? Bode: Die Turniere sind für mich der Höhepunkt einer mehrmonatigen Vorbereitung. Es ist eine Herausforderung für mich als Auswahltrainer, dem DFB die aktuell besten Spieler eines Jahrgangs zu präsentieren. Natürlich ist auch der Turnierverlauf spannend. Damit meine ich weniger das tabellarische Ergebnis. Im Mittelpunkt stehen eher die Qualitäten einzelner Spieler (DFB-Nominierungen), aber auch die Entwicklung der Spielleistung. Melbaum: Da wir nicht ergebnisorientiert ausbilden, haben die Resultate der Landesauswahlturniere keine allzu große Bedeutung für mich. Durch den Modus und die Tatsache, dass wir mit wenigen Maßnahmen sehr abhängig von der Arbeit der Vereine sind, spiegeln sie nur in sehr kleinem Ausmaß die Arbeit als Trainer wider. Hain: Ich sehe die Turniere als Standortbestimmung für das Leistungsniveau der Talente vom Niederrhein im Vergleich mit den anderen Landesverbänden. Mit welchen Verbänden sind wir auf Augenhöhe? Wo gibt es deutliche Leistungsunterschiede? Bei dem praktizierten Austragungsmodus (nur je 4 Spiele bei 22 Teams) sollten die Mannschaften nicht am Tabellenplatz gemessen werden. Erfolg sollte hier anders definiert werden – gleichwohl besagt eine Fußball-Weisheit: Erfolg ist nicht alles! Aber ohne Erfolg ist alles nichts! Interview und Fotos: Rüdiger Zinsel Die Termine der DFB-Landesauswahlturniere 2019 beim FVN: Datum Alterklasse 10. April bis 14. April U 16-Juniorinnen 9. Mai bis 14. Mai U 16-Junioren 29. Mai bis 2. Juni U 14-Juniorinnen 6. Juni bis 11. Juni U 15-Junioren 2. Oktober bis 6. Oktober U 18-Juniorinnen 10. Oktober bis 15. Oktober U 18-Junioren Bei allen Turnieren sind Zuschauer auf dem Gelände der Sportschule Wedau herzlich willkommen, der Eintritt ist frei! Unsere drei Verbandssportlehrer (von links) Udo Hain, Wiltrud Melbaum und Gerd Bode freuen sich auf die anstehenden Turniere. - Foto: Rüdiger Zinsel (3) / Collage: FVN Ihrem Ruf als deutschlandweite Talentschmiede wird die Sportschule Wedau des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) in Duisburg auch in diesem Jahr wieder gerecht: Der Reigen der DFB-Sichtungsturniere um den Länderpokal, bei denen sich die besten Talente um Plätze in den U-Nationalmannschaften bewerben, beginnt im April mit den U 16-Juniorinnen. Insgesamt stehen bis Mitte Oktober erneut sechs spannende Wettbewerbe auf höchstem Niveau auf dem Programm. Für die hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchstalente sind die DFB-Sichtungsturniere, bei denen die Chef-Trainer der U-Nationalmannschaften ...
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Oberligisten am 28. Spieltag im Torrausch: 47 Treffer in neun Partien (Fri, 19 Apr 2019)
Zehn Tore sahen die Zuschauer auf der Platzanlage des FSV Duisburg (Symbolbild) - Foto: FUSSBALL.DE Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 28. Spieltag am Gründonnerstag. Der Gründonnerstag hat in der Oberliga Niederrhein die ersten Vorentscheidungen gebracht. Im Kampf um den Klassenerhalt sieht es für den VfB Speldorf und Jahn Hiesfeld nicht gut aus. Ganz oben in der Tabelle marschiert der VfB Homberg weiter unbeirrt in Richtung Regionalliga, allerdings konnte Verfolger 1. FC Bocholt immerhin den Abstand halten. Insgesamt präsentierten sich die Oberligisten in Torlaune. In neun Spielen fielen nicht weniger als 47 Treffer. 3:7 und 2:6! Mit deutlichen Niederlagen sind der TV Jahn Hiesfeld (3:7 beim FSV Duisburg) und der VfB Speldorf (2:6 beim 1. FC Bocholt) in das Osterwochenende gestartet. Während sich die Dinslakener beim Schlusslicht aus Duisburg geschlagen geben mussten, hat Speldorf gegen eines der Spitzenteams verloren. Der 1. FC Bocholt schoss in Speldorf durch Florian Abel (7.), Andre Bugla (26.), Philipp Meißner (30./Elfmeter) und Niklas Möllmann (33.) bereits nach einer guten halben Stunde eine 4:0-Führung heraus. Nach der Pause erhöhte zunächst Nick Buijl (50.), ehe Michael-Detlef Andres (56.) das 1:5 für den VfB gelang. Andre Bugla (63.) und erneut Andres (66./Elfmeter) sorgten für das 2:6-Endergebis aus Speldorfer Sicht. „Wir haben auf dem Platz nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. Wer in der Abwehr so leichte Fehler macht, wird direkt bestraft“, sagte Speldorfs Trainer Ryoji Ishikawa gegenüber dem RevierSport. Sein Gegenüber Manuel Jara war mit der Vorstellung seiner Jungs zufrieden, die Regionalliga aber hat er abgehakt. „Ich habe schon seit Anfang des Jahres nicht mehr an den Aufstieg geglaubt. Homberg ist als einziges Team in der Liga konstant, sonst hatten alle ihre Wackler drin", so Jara. Der souveräne Spitzenreiter VfB Homberg unterstrich im Heimspiel gegen die SpVg Schonnebeck seine Ambitionen. 4:2 (2:0) hieß es am Ende für den VfB. Danny Rankl (20.), Metin Kücükarslan (33.) und Ferdi Acar (52.) brachten die Hausherren am Rheindeich in Führung. Luka Bosnjaks Treffer für die Essener (64.) konterte Dennis Wibbe mit dem 4:1 (82.), bevor Marius Müller in der 85. Minute zum Endstand traf. „Mir fallen mindestens drei Steine vom Herzen, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, gab Hombergs Trainer Stefan Janßen bei der Pressekonferenz zu. Schließlich hatte er aus Verletzungsgründen nur insgesamt 16 Spieler für die Partie zur Verfügung. Der 28. Spieltag im Überblick - Foto: FUSSBALL.DE Kleine Sorgen im Vergleich zu denen in Hiesfeld: Statt beim Schlusslicht den vielleicht letzten Strohhalm im Kampf gegen den Abstieg zu ergreifen, kam der TV Jahn beim FSV Duisburg mit 3:7 unter die Räder. Schon in der ersten Viertelstunde entwickelte sich ein wildes Hin und Her. Hiesfeld ging durch Maik Goralski (8.) in Führung, Ismail Öztürk (10.) glich fast postwendend aus und nur weitere zwei Minuten später jubelte Hiesfeld wieder - 2:1 durch Nicolai Pakowski. Doch der FSV steckte nicht auf und wendete durch Muhammet Karpuz (34.) sowie Marvin Matten (38.) das Blatt auf 3:2. Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Toreschießen weiter: Nasrullah Dedemen schaffte zunächst das 3:3 (65.) für Hiesfeld, ehe die Gäste nichts mehr entgegen zu setzen hatten. Emir Alic (70.), erneut Muhammet Karpuz (75./Elfmeter), Güngör Kaya (85.) und Dennis Abrosimov (87.) sorgten für den dritten Saisonsieg der Duisburger. Unten zittern müssen weiterhin der ETB Schwarz-Weiß Essen und der SC West, die beide ihre Heimaufgaben nicht lösen konnten. Schwarz-Weiß hatte trotz früher Führung durch Malek Fakhro (8.) 1:3 gegen den TSV Meerbusch das Nachsehen. Die Gäste trafen im zweiten Durchgang durch Daniel Hoff (55.), Janik Roeber (86./Foulelfmeter) und Ridvan Balci (90.). „Der Punkteabstand ist geblieben, aber wir hätten wieder einen riesigen Schritt machen können. Wir belohnen uns einfach nicht und wenn man so billige Gegentore kassiert, muss man sich nicht wundern, dass wir unten nicht herauskommen, haderte Essens Trainer Manfred Wölpper nach dem Abpfiff mit seiner Mannschaft. Der SC West musste hingegen eine überraschend deutliche 0:4-Niederlage gegen den 1. FC Kleve hinnehmen. Der Aufsteiger lag durch Mike Terfloth (15./16.) und Niklas Klein-Wiele (30.) schon zur Pause 3:0 in Führung, später legte Yusuke Unoki (75.) den vierten Treffer für Kleve nach. Text: FVN Alle Ergebnisse und die Tabelle der Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Mehr zum Thema: Oberliga kurios: Speldorfs Verteidiger Ken Akiyama muss ins Tor Der VfB Speldorf sorgte am 27. Spieltag für ein Kuriosum zwischen den Pfosten. - Foto: FUSSBALL.DE Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 27. Spieltag am 13./14. April. Mit drei vorgezogenen Spielen startete der 27. Spieltag der Oberliga bereits am Samstag in den Saisonendspurt. Dabei musste Jahn Hiesfeld den nächsten Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg hinnehmen. Für die Dinslakener ist der Klassenerhalt nur noch mit einer Serie möglich – dasselbe gilt für den VfB Speldorf. Schlusslicht FSV Duisburg muss fest für die Landesliga planen. Zu den bisher zehn Punkten kam auch am Samstag im Heimspiel gegen den SC West (1:2) kein weiterer Zähler hinzu. Fabian Stutz (53.) und Milan Senic (68.) brachten die Düsseldorfer beim Aufsteiger in Führung, Boran Sezen (79.) gelang lediglich noch der Anschlusstreffer. Nach dem Abpfiff wurde bekannt, dass Trainer Christian Mikolajczak den FSV nach dem Saisonende schon wieder verlassen wird. „Die Verantwortlichen wollten, dass ich weitermache. Am Ende hatten wir einfach in einigen Dingen andere Sichtweisen“, erklärte er gegenüber www.reviersport.de. Der Ex-Profi war erst im Januar vom VfB Speldorf zu den Duisburgen gewechselt, konnte aber beim abgeschlagenen Schlusslicht das Ruder nicht mehr herumreißen. Mit dem gleichen Ergebnis ging Hiesfeld gegen den 1. FC Bocholt vom Platz. Alexandros Armen (58.) und André Bugla (86.) legten für die Gäste vor, ehe in der Schlussminute Kevin Menke das letztlich wertlose 1:2 für den TV Jahn besorgte. Bocholts Kapitän Tim Winking (81.) sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte. Um angesichts von nun schon acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer noch ein kleines Fünkchen Hoffnung auf den Ligaverbleib zu wahren, müssen die Dinslakener am kommenden Gründonnerstag (19.30 Uhr) unbedingt beim Schlusslicht FSV Duisburg gewinnen. Beim VfB Speldorf schwinden die Hoffnungen. Zwar hielt sich die Truppe von Trainer Ryoji Ishikawa am Sonntag bei der knappen 0:1-Niederlage bei TuRu Düsseldorf wacker, aber es war nun einmal auch die sechste Niederlage in Folge. Saban Ferati stellte in der 27. Minute die Weichen auf Sieg für TuRu. Kurios: Weil Speldorfs Keeper Martin Hauffe in der 44. Minute nach einer Notbremse gegen den Düsseldorfer Torjäger Jacub Przybylko vom Platz flog und die Mülheimer keinen Ersatztorhüter dabei hatten, musste Rechtsverteidiger Ken Akiyama in den VfB-Kasten. „Ich war mit zwölf Jahren das letzte Mal im Tor“, erklärte der Japaner der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Akiyama blieb zwar ohne Gegentreffer, doch seine Mitspieler trafen auf der anderen Seite eben auch nicht. Der große Gewinner des Spieltags hätte Schwarz-Weiß Essen werden können. Bis zur 90. Minute führte der ETB bei der SSVg Velbert durch das Tor von Malek Fakhro (43.) mit 1:0 – doch dann schlug Max Machtemes zum 1:1-Endstand zu. Bereits in der ersten Halbzeit hatte Essens Schlussmann Andre Bley einen Strafstoß von Pascale Talarski pariert. Wir hätten schon vor dem Elfmeter ein, zwei Tore machen müssen, haben es aber nicht sauber und konzentriert, sondern zu schwierig gespielt“, monierte ETB-Coach Manfred Wölpper. Ganz oben in der Tabelle büßte der VfB Homberg zwar durch ein 1:1 beim 1. FC Monheim zwei Punkte gegenüber den Verfolgern ein, hat aber immer noch einen komfortablen Vorsprung. Durch einen 3:2-Sieg beim TSV Meerbusch rückte der Tabellenzweite Baumberg zwar auf zehn Zähler an die Duisburger heran, die Sportfreunde haben aber bekanntlich keinen Antrag für die Regionalliga gestellt. Der 1. FC Bocholt ist als Dritter schon zwölf Punkte von Homberg entfernt. Das Team der Stunde kommt aus Ratingen. Mit einem 1:0-Auswärtserfolg durch Emrah Cinars frühen Treffer in der fünften Spielminute beim Neuling 1. FC Kleve fuhren die 04/19er schon den fünften Sieg hintereinander ein und empfangen nun am Gründonnerstag die SSVg Velbert von Rang vier. Alle Ergebnisse und die Tabelle der Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zum Thema: Erst Schiffer, dann zwei Mal Schütz: Monheim holt in Nettetal ein 0:3 auf Die Monheimer Mark Schiffer (links) und Benjamin Schütz sorgten mit ihren Treffern noch für einen Punktgewinn in Nettetal. - Foto: FUSSBALL.DE (3) / Collage: FVN Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 26. Spieltag am vergangenen Sonntag, 7. April. Zwölf Punkte Vorsprung und noch ein Nachholspiel in der Hinterhand: Acht Runden vor dem Saisonende hat der VfB Homberg mit einem 2:0-Heimsieg über den TSV Meerbusch einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Regionalliga-Aufstieg geschafft. Im Kampf um den Klassenerhalt hingegen konnten lediglich Schwarz-Weiß Essen dreifach punkten. Nach der nicht eingeplanten 1:2-Niederlage beim abgeschlagenen Schlusslicht FSV Duisburg vor einer Woche war am Uhlenkrug Wiedergutmachung angesagt. Und das Vorhaben klappte, Athanasios Tsourakis (58.) und Torjäger Marvin Ellmann (71./Elfmeter) schossen einen 2:0-Erfolg über den Aufsteiger 1. FC Kleve heraus. In der ersten Halbzeit hatte Emre Kilav zunächst einen Strafstoß für die Essener vergeben. „Nach der guten Anfangsphase verloren wir nach dem ersten Elfmeter den Faden und hatten keine Durchschlagskraft mehr nach vorne“, befand Kleves Trainer Umut Akpinar nach der Partie. Sein Gegenüber Manfred Wölpper hingegen stellte gegenüber RevierSport erleichtert fest: „Wir haben nicht brilliert, aber das Spiel kontrolliert.“ Während der ETB nun vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz aufweist, wird die Lage für den VfB Speldorf und Jahn Hiesfeld immer aussichtsloser. Die Mülheimer kassierten mit einem 1:3 (1:2) gegen den VfB Hilden die fünfte Niederlage in Folge und haben in diesem Jahr unter dem neuen Trainer Rioyi Ishikawa erst zwei Punkte geholt. Michael-Detlef Andres (14.) konnte zwar die frühe Hildener Führung durch Fabian zur Linden (10.) schnell ausgleichen, aber dann trafen noch Timo Kunzl (26.) und Tim Louis Tiefenthal (90.) für die Gäste. Durch zwei Dreier in Folge, letzten Sonntag gab es ein krachendes 5:2 gegen den 1. FC Bocholt, dürften die 03er nun mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Die Ergebnisse des 26. Spieltags der Oberliga Niederrhein. - Foto: FUSSBALL.DE Davon ist man derweil in Dinslaken weit entfernt. Nach dem furiosen Start ins neue Jahr mit drei Siegen in Folge ist der TV Jahn längst wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Am gestrigen Sonntag gab es nur ein 0:0 beim Kellernachbarn SC West – dafür aber drei Platzverweise. Auf Seiten Düsseldorfer sah zunächst Kapitän Christoph Zilgens wegen wiederholten Fouslpiels die Gelb-Rote Karte (24.), ehe kurz nach der Pause auch Hiesfelds Kevin-Dean Krystofiak (48./Gelb-Rot) sowie SC-Akteur Jeff Gyasi (51./Rot) in die Kabine mussten. Eine der interessantesten Partien des 28. Spieltags sahen die Zuschauer in Nettetal. Aufsteiger SC Union sah dort bis zur Halbzeit wie der sichere Sieger aus, ehe der 1. FC Monheim im zweiten Durchgang furios zurückschlug. Am Ende hies es 3:3. Frederik Verlinden (6.), Rene Jansen (15.) und Vensan Klicic (35.) brachten Nettetal mit 3:0 in Führung, dann schlugen auf der anderen Seite Mark Schiffer (55.) sowie Doppeltorschütze Benjamin Schütz (73./90.+3) zurück. „Das war ein ziemlich wildes Spiel. Wir spielen keine gute erste Halbzeit und stehen uns da mit einer hohen Fehlerquote oft selbst im Weg. Aber wenn du am Ende einen 0:3-Rückstand aufholst, dann zeigt das wieder den guten Charakter der Mannschaft“, resümierte nachher Monheims Trainer Dennis Ruess gegenüber FuPa. Die richtige Reaktion seiner Mannschaft vor dem Spiel des Jahres: Das steht nämlich am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) an, wenn der Underdog 1. FC Monheim im Halbfinale des RevierSport-Niederrheinpokals beim Regionalligisten Wuppertaler SV antritt. Für das Endspiel am 25. Mai im Rahmen des bundesweiten "Finaltags der Amateure" konnte sich bereits in der vergangenen Woche Drittligist KFC Uerdingen qualifizieren. Alle Ergebnisse und die Tabelle der Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zum Thema: "Nach 53 Minuten schon 4:0: Furioses Spiel von TuRU Düsseldorf in Hiesfeld" Gut was los vor dem Hiesfelder Tor: TuRU Düsseldorf (weiße Trikots) gewann mit 5:2. - Foto: Volker Nagraszus Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 25. Spieltag am vergangenen Sonntag, 31. März. Spitzenreiter VfB Homberg hat auf dem Weg in die Regionalliga zwei Punkte liegen gelassen. Beim 2:2 in Velbert traf Leroy-Jacques Mickels doppelt für die Bergischen. Aus der Riege der Verfolger konnten nur die Sportfreunde Baumberg dreifach punkten. Im Kampf um den Klassenerhalt setzte der VfB Hilden einen Paukenschlag, Schwarz-Weiß Essen hingegen blamierte sich beim Schlusslicht. Fast auf den Tag genau ein halbes Jahr ist es her, seit der FSV Duisburg in der Oberliga Niederrhein seinen letzten Sieg feiern konnte, ein 4:1 am 30. September über Ratingen 04/19. Insgesamt nur sieben Punkte konnte der Aufsteiger bis zum 25. Spieltag für sich verbuchen. Nun setzte das hoffnungslos abgeschlagene Schlusslicht mit einem 2:1-Sieg gegen den ETB ein Lebenszeichen. Marvin Ellmann (38.) brachte die Essener an der Wabruckstraße in Führung, doch dann drehte Doppeltorschütze Malik Cakmaki (65./69.) die Partie. „Die Niederlage war unnötig wie ein Kropf“, schimpfte ETB-Trainer Manfred Wölpper nach dem Abpfiff im Gespräch mit RevierSport. „Wir hätten einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen können. Bei einem Sieg hätten wir 30 Punkte gehabt und noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. So haben wir uns es leider selber vergeigt.“ Sein Gegenüber Christian Mikolajczak hingegen meinte zufrieden: „Mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben bin ich zufrieden. Die Jungs haben hart gearbeitet und gekämpft.“ Alles auf einen Blick: Die Ergebnisse des 25. Spieltags. - Foto: FUSSBALL.DE Den erhofften Sprung von der Abstiegszone machte hingegen der zuletzt kriselnde VfB Hilden. Erst zwei Punkte aus sechs Spielen hatten die 03er in diesem Jahr gesammelt und machte am Sonntag nun mit einem 5:2 (2:2) über den 1. FC Bocholt von sich reden. Der dreifache Torschütze Pascal Weber (2./18./63.) war der gefeierte Mann in Hilden, außerdem trafen Zissis Alexandris (48.) und Park Ilkwon (90.) für die Gastgeber. Alexandros Armen (16.) und Marc Beckert (2:2) schafften zwischenzeitlich jeweils nur den Ausgleich für Bocholt. Richtig eng wird‘s unten für den VfB Speldorf und Jahn Hiesfeld. Die Mülheimer kassierten in Schonnebeck die vierte Niederlage in Folge. Beim 3:2 (2:1) am Essener Schetters Busch besorgten Marius Müller (6.), Simon Skuppin (23.) und Damian Bartsch (50.) die Tore für Schonnebeck. Abdul Rahman Isshak Yussif (1:1) und Maxwell Bimpek (81.) konnten Speldorfs Pleite nicht verhindern. Hiesfelds Lauf ist derweil ins Stocken geraten. Drei Dreier zum Start ins Fußballjahr ließen Hoffnung aufkeimen, doch nach einem 1:2 vor einer Woche in Ratingen mussten die Dinslakener nun ein 2:5 (0:2) daheim gegen TuRU Düsseldorf hinnehmen. Nach 53 Minuten stand es durch Taoufiq Naciri, Tim Galleski, Christopher Kramer und Saban Ferati schon 4:0 für die Gäste. Jahn-Torjäger Kevin Meinke konnte mit einem Doppelpack nur noch Ergebniskosmetik betreiben, ehe erneut Taoufiq Naciri den Deckel drauf machte. Den Blick nach oben kann Ratingen 04/19 richten. Mit einer 1:4-Niederlage gegen Spitzenreiter VfB Homberg ins Jahr 2019 gestartet, hat der inzwischen Tabellensechste seitdem vier blitzsaubere Siege hingelegt – am Sonntag ein 4:1 (1:1) beim abstiegsgefährdeten SC West. Phil Spillmann (14.), Emrah Cinar (64.), Sergen Sezen (75.) und Moreno Mandel (90.) trafen für die Ratinger, Shunya Hashimoto konnte lediglich zwischenzeitlich zum 1:1 (17.) ausgleichen. „Wir haben einen guten Lauf und zuletzt auch eine immer besser werdende Spielanlage“, freute sich 04/19-Coach Alfonso del Cueto im Gespräch mit RevierSport. Der Spanier gab zu: „Wären wir mal nicht so mies in die Spielzeit gestartet, wäre noch einiges mehr möglich gewesen.“ Alle Ergebnisse und die Tabelle der Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zum Thema: "Zwei Treffer in der Nachspielzeit: Verrückte Schlussphase beim VfB Homberg" Lange Zeit war im PCC-Stadion der 1. FC Kleve (rote Trikots) obenauf, am Ende siegten dann aber doch die Spieler des VfB Homberg. - Foto: Volker Nagraszus Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 24. Spieltag am vergangenen Wochenende 23./24. März. Der VfB Homberg zieht an der Spitze der Oberliga Niederrhein weiter einsam seine Kreise. Bereits am Samstag erledigten die Duisburger ihre Pflichtaufgabe daheim gegen den 1. FC Kleve, hatten aber mehr Mühe als erwartet. Im Kampf um den Klassenerhalt haben sich derweil der SC Velbert und Schwarz-Weiß Essen wichtige Dreier einfahren können. Für Jahn Hiesfeld und den VfB Speldorf hingegen wird es immer schwerer. Lange sah es am Rheindeich nach der zweiten Saisonniederlage für Homberg aus, doch dann schlug der Tabellenführer in einem wahrhaft irren Finish zu. Der Aufsteiger lag durch Fabio Forster (43.) und Levon Kurikciyan in Führung, ehe der VfB am Ende aufdrehte: Danny Rankl (87.), Ferdi Acar (90.+3) und Felix Clever (90.+5) stellten noch auf 3:2 für den Regionalliga-Anwärter. „Man sollte nie zu früh nach Hause gehen, wenn man in Homberg ist“, frohlockte VfB-Trainer Stefan Janßen im Gespräch mit RevierSport. Von den Homberger Verfolgern konnten am 24. Spieltag nur die Sportfreunde Baumberg einen Dreier landen. Doch der in diesem Jahr noch sieglose Tabellenzweite tat sich daheim selbst gegen den abgeschlagenen Letzten FSV Duisburg schwer – am Ende reichte es aber zu einem 3:2-Zittersieg. Die Baumberger erzwangen ihr Glück ebenfalls erst in der Nachspielzeit, als Patrick Jöcks zum 3:2-Endstand traf. Vorher brachte Esad Morina den FSV zweimal in Führung (36./70.), Roberto Guirino (40.) und Jannik Weber (79.) konnten jeweils ausgleichen. Der Tabellendritte 1. FC Bocholt kam hingegen daheim nicht über ein 1:1 gegen die SpVg Schonnebeck hinaus. Alexandros Armen brachte die Schwarz-Weißen in der 33. Minute in Führung, Timo Patelschick gelang in der 59. Minute der Ausgleich für die Essener. Mit 12 bzw. 13 Punkten Rückstand auf den Ligaprimus Homberg sind die Baumberger und Bocholter Aufstiegschancen nur noch theoretischer Natur. Interessanter scheint da der Kampf gegen den Abstieg. Den Gang in die Landesliga dürfte neben dem abgeschlagenen FSV Duisburg auch der VfB Speldorf kaum vermeiden können. Die unter Trainer Rioji Ishikawa runderneuerten Mülheimer sind in diesem Jahr bei zwei Unentschieden und nun drei Niederlagen in Folge noch ohne Sieg. Auch beim 1:4 am Sonntag gegen den starken 1. FC Monheim hatte der VfB keine Chance. Großer Jubel hingegen herrschte am Essener Uhlenkrug. Athanasios Tsourakis war der gefeierte Mann beim 2:1-Sieg des ETB im Kellerduell gegen den SC West. Nach der frühen Düsseldorfer Führung durch Milan Senic (7.) besorgte Danny Walkenbach in der 49. Minute das 1:1 für die Schwarz-Weißen. Als bereits alles nach einer Punkteteilung aussah, schoss der Grieche die ab der 70. Minute nach einer gelb-roten Karte in Unterzahl spielenden Hausherren noch ins Glück. Mit sieben Punkten aus den ersten fünf Partien im Jahr 2019 stimmt der Trend beim ETB, der erstmals seit Oktober wieder über dem Strich steht. „Das war ein ganz wichtiger Sieg gegen ein Konkurrenten um den Klassenerhalt, auch für die Moral“, gab ETB-Coach Manfred Wölpper im Gespräch mit fvn.de zu. „Aufgrund von Verletzungen oder Sperren müssen wir zwar personell immer wieder improvisieren, aber davon lassen wir uns nicht von unserem Ziel abbringen.“ Noch besser als im Essener Süden sieht inzwischen die Situation beim SC Velbert aus. Eine Woche nach dem 1:0-Erfolg im Derby beim Stadtnachbarn SSVg legte der Oberliga-Neuling einen 3:0 (1:0)-Sieg gegen den bisher so starken Mitaufsteiger TSV Meerbusch nach. René Burczyk (31.) und Merveil Nzanza Tekadiomona (68./87.) trafen für den SC Velbert. Punktgleich auf dem vorletzten Platz bleibt der TV Jahn Hiesfeld. Die Dinslakener, die zuletzt mit drei Dreiern hintereinander ein deutliches Lebenszeichen senden konnten, mussten bei Ratingen 04/19 einen Rückschlag hinnehmen. Für das 2:1 aus Sicht der Gastgeber war vor allem Doppeltorschütze Fatih Özbayrak (20./22.) verantwortlich, Nicolai Pakowski (48.) schaffte lediglich den Anschlusstreffer. „Jetzt müssen wir die Punkte nächste Woche gegen TuRU holen. Ich werde bis zum Schluss kämpfen. Gemeinsam werden wir da unten rauskommen“, sagte Hiesfelds Teammanager Thomas Drotboom gegenüber RevierSport. Ergebnisse und Tabelle der Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text. Heiko Buschmann Mehr zur Oberliga: "Vor 2.200 Zuschauern: Robin Hilger entscheidet das Velberter Derby" Robin Hilger vom SC Velbert traf zum 1:0-Sieg bei der SSVg Velbert - und im Sommer wird er zum Lokalrivalen wechseln. - Foto: FUSSBALL.DE Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 23. Spieltag am vergangenen Sonntag, 17. März. Paukenschlag in der Christopeit Arena: Der Oberliga-Neuling SC Velbert hat vor 2.200 Zuschauern das Derby beim Favoriten SSVg mit 1:0 für sich entschieden und damit im Kampf gegen den Abstieg ein deutliches Lebenszeichen gesetzt. Dasselbe gilt für den SC Düsseldorf-West (3:0 gegen die Sportfreunde Baumberg) und den TV Jahn Hiesfeld (3:2 gegen den VfB Hilden). Ganz vorne hingegen ändert sich nichts, ganz im Gegenteil: Der Ligaprimus VfB Homberg konnte seinen Vorsprung sogar noch ausbauen. Mit 7:0 fertigte der Spitzenreiter am Sonntag das abgeschlagene Schlusslicht FSV Duisburg auf dessen eigenem Platz ab. Danny Rankl, Marvin Lorch und Ferdi Acar trafen jeweils doppelt, Felix Clever einmal. Rankl ist mit 18 Saisontoren nun der alleinige Führende in der Oberliga-Torschützenliste. Gut zwei Monate vor Saisonschluss hat der VfB Homberg nun elf Punkte Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten 1. FC Bocholt und kann sich auf dem Weg in die Regionalliga wohl nur noch selbst stoppen. Bocholt war am 23. Spieltag der einzige Verfolger, der wenigstens einen Punkt holte – und zwar mit einem 1:1 beim 1. FC Monheim. Nick Buijl brachte die Schwarz-Weißen bereits nach zwei Minuten in Führung, Monheims Tobias Lippold stellte in der 18. Minute auf 1:1. Lange Gesichter hingegen in Baumberg und Velbert. Die Sportfreunde setzten ihren Abwärtstrend mit einer 0:3-Pleite beim SC West fort und sind im neuen Jahr noch ohne Sieg. Maciej Zieba (19.) sowie Shunja Hashimoto (68./85.) sorgten für Jubel an der Schorlemer Straße in Düsseldorf. Einziger Wermutstropfen war der Platzverweis für den Neuseeländer Jack Hobson-McVeigh nach einem Foul in der 60. Minute. Die Ergebnisse des 23. Spieltags der Oberliga Niederrhein. - Foto: FUSSBALL.DE Beim Velberter Derby war derweil Robin Hilger der Mann des Tages. Ausgerechnet er, denn in der neuen Saison spielt der 1:0-Siegtorschütze (68.) beim Nachbarn SSVg: „Ich habe es meinem Co-Trainer Andi Berkenkamp vorher gesagt: Der Fußball schreibt seine Geschichten. Wenn einer für uns das Tor macht, dann Robin“, erklärte SC-Trainer Ralf vom Dorp nach der Partie gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. „Robin gönne ich es von Herzen, denn er hat damit auch denjenigen, die ihn wegen seines Wechsels zur SSVg kritisch beäugt haben, die richtige Antwort gegeben.“ Hilger selbst betonte: „Mit dem Thema SSVg befasse ich mich erst im Sommer. Jetzt zählt jeder Punkt für den SC.“ Nach dem 2:1 im Hinspiel haben die „Clubberer“ somit nicht nur das zweite Velberter Stadtduell in dieser Saison gewonnen, sondern sich auch eine Menge Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Langsam, aber sicher klettert auch der TV Jahn Hiesfeld aus dem Keller. Das 3:2 am Sonntag gegen den VfB Hilden war in diesem Jahr der dritte Dreier in Folge für die Dinslakener, die mit 22 Punkten dennoch Tabellenvorletzter bleiben. Nasrullah Dedeman (47./63.) und Nicolai Pakowski (82.) netzten für die Veilchen ein, Zissis Alexandris (18.) und Ögun Serdar (52.) trafen für die 03er. Mit nur einem Punkt aus den bisher vier Partien in 2019 sind die Hildener nun gefährlich in den Abstiegssog gerutscht. Alle Zahlen und Infos zur Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zur Oberliga Niederrhein: "Sturmtief Eberhard sorgt für Ausfälle" Dunkle Wolken über Essen: Wegen des Sturmtiefs Eberhard konnte am 22. Spieltag der Oberliga Niederrhein drei Partien nicht angepfiffen bzw. zu Ende gespielt werden. - Foto: Imago Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 22. Spieltag am vergangenen Wochenende, 9./10. März. Sturmtief Eberhard sorgte auch in der Oberliga Niederrhein am Sonntag für Spielabsagen. Während das Kellerduell ETB Schwarz-Weiß Essen gegen TV Jahn Hiesfeld gar nicht erst angepfiffen wurden, mussten die Partien SC Velbert gegen den 1. FC Kleve und VfB Homberg gegen den SC Düsseldorf-West nach kurzer Zeit abgebrochen werden. Immerhin sechs Spiele aber fanden statt, dabei büßten die punktgleichen Homberg-Verfolger Sportfreunde Baumberg und 1. FC Bocholt vorne wichtige Zähler ein. Die SSVg Velbert konnte hingegen ihre jüngste Negativserie mit zwei Niederlagen zum Start ins neue Jahr beenden. Die Jungs von Trainer Alexander Voigt setzten sich beim Abstiegskandidaten VfB Speldorf mit 3:1 (0:0) durch. Felix Haas (50.), Oguzhan Coruk (64.) und Aliosman Aydin (67.) legten drei Treffer vor, Yutaka Abe (73.) gelang nur noch der Ehrentreffer für die Mülheimer. Wir haben das souverän gespielt und verdient gewonnen“, befand Voigt nachher und lobte sein Team: „Wir waren auch fußballerisch stärker, zudem hat diesmal die Chancenverwertung geklappt.“ Mit 39 Punkten haben die Velberter – nach wie vor Fünfter – wieder Tuchfühlung auf die vorderen Plätze aufgenommen. Dort wollten sich eigentlich Baumberg und Bocholt näher an den Ligasouverän VfB Homberg heranpirschen, doch das Vorhaben wurde vom Winde verweht. Beim 0:0 der Sportfreunde daheim gegen Germania Ratingen bestimmte viel Zufall das Geschehen. „Das war von beiden Mannschaften kein gutes Spiel. Aber was willst du bei solchen Voraussetzungen denn machen?“, zuckte Baumbergs Coach Francisco Carrasco nach 90 stürmischen Minuten mit den Schultern. Ebenfalls mit einer Punkteteilung – 1:1 (0:1) gegen den starken Aufsteiger TSV Meerbusch – musste man sich am Hünting begnügen. Bocholts Marc Beckert sorgte mit einem Eigentor (15.) für die Gästeführung, bevor Philipp Goris immerhin noch der Ausgleich für den 1. FC gelang. Wichtige Schritte weg von der gefährdeten Zone unternahmen derweil Oberliga-Neuling Union Nettetal (3:1 bereits am Samstag gegen Schlusslicht FSV Duisburg) und die überraschend schlecht dastehende SpVg Schonnebeck. Die Essener feierten mit einem 2:1-Sieg beim VfB Hilden nach jahresübergreifend fünf Niederlagen in Folge und zuletzt zwei 0:2-Pleiten hintereinander einen echten Befreiungsschlag. „Das war ein sehr zerfahrenes Spiel, insbesondere durch das Wetter. Dennoch sehe ich es so, dass wir die reifere Spielanlage an den Tag gelegt haben“, bilanzierte Dirk Tönnies gegenüber RevierSport. Schonnebecks Trainer atmete auf: „Jetzt haben wir ein gesundes Punktepolster. In den verbleibenden zwölf Saisonspielen werden wir noch die nötigen drei Siege zur 40-Punkte-Marke holen.“ Am kommenden Sonntag stehen im Rahmen des 23. Spieltags besonders zwei Partien im Blickpunkt: das Velberter Derby zwischen der SSVg und dem Aufsteiger SC sowie das Duell Tabellenletzter gegen -erster. Den FSV Duisburg und den VfB Homberg trennen sage und schreibe 43 Punkte. Text: Heiko Buschmann Alle Zahlen und Infos zur Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Mehr zum Thema: "Zweiter Sieg hintereinander: Oberligist TV Jahn Hiesfeld sieht wieder Land" Die Spieler des TV Jahn Hiesfeld (dunkle Trikots) stehen zwar weiter auf dem 17. und vorletzten Tabellenplatz, haben aber nun die Nichtabstiegsplätze im Blick. - Foto: Volker Nagraszus/Archivfoto Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 21. Spieltag am vergangenen Wochenende, 23./24. Februar. Die Regionalliga rückt immer näher: Der souveräne Spitzenreiter VfB Homberg hat am 21. Spieltag der Oberliga Niederrhein seinen Vorsprung auf zehn Punkte ausgebaut. Während die Duisburger ihre Aufgabe mit einem starken 4:1-Sieg bei Germania Ratingen lösten, strauchelten die Verfolger Baumberg und Velbert. Im Kampf um den Klassenerhalt ist hingegen Jahn Hiesfeld das Team der Stunde. Bereits am Samstag feierten die Dinslakener mit einem 2:0 (1:0) über die Spielvereinigung Schonnebeck den zweiten Sieg in Folge im neuen Jahr. Kevin Menke, letzte Woche dreifacher Torschütze beim überraschenden 4:3-Sieg in Baumberg, brachte den TV Jahn gegen die Essener in der 44. Minute in Führung. Kevin-Dean Krystofiak besorgte in der 58. Minute den 2:0-Endstand. Mit 19 Punkten bleiben die „Veilchen“ zwar Vorletzter, der Abstand zum retten Ufer beträgt aber nur drei Punkte. Über dem Strich stehen der SC Velbert und SC West jeweils mit 22 Punkten. Beide Teams feierten jeweils 2:0-Siege, der Aufsteiger Velbert beim wohl auch durch den neuen Trainer Christian Mikolajczak nicht mehr zu rettenden Schlusslicht FSV Duisburg und die Düsseldorfer gegen Oberliga-Neuling Union Nettetal. Ab Platz zehn darf sich niemand sicher fühlen, somit überraschend auch die eigentlich weiter oben erwarteten Schonnebecker. In der Abstiegsverlosung ist nach wie vor auch der ETB. Am Essener Uhlenkrug war man am Sonntag sicherlich mit dem Ergebnis zufrieden, ein 1:1 (1:1) gegen den Tabellenzweiten Baumberg ist keine schlechte Ausbeute, doch die Umstände der Partie waren nichts für schwache Nerven. Nachdem Ali Can Ilbay die Sportfreunde per Elfmeter in Führung gebracht hatte (23.) und Marvin Ellmann (38.) ebenfalls vom Punkt ausglich, geriet das Geschehen aus dem Ruder. Schiedsrichter Jonathan Becker verteilte gleich vier Rote Karten, dafür drei für die Gastgeber: Bünyamin Sahin musste nach einem Handspiel als erster Akteur vom Platz, in der Schlussphase folgten noch Alessandro und Girolamo Tomasello, auf Baumberger Seite verabschiedete sich Roberto Guirino vorzeitig in die Kabine. „Wir haben uns den Punkt, trotz der drei Roten Karten, erkämpft. Aufgrund der kuriosen Umstände ist das Remis für uns wichtig“, sagte ETB-Coach Manfred Wölpper nach dem Abpfiff. Drei Platzverweise sahen die Zuschauer beim Spitzenspiel zwischen der SSVg Velbert und dem 1. FC Bocholt, das die Gäste schließlich mit 2:0 (0:0) für sich entschieden. André Bugla hatte Bocholt in der 50. Minute in Führung gebracht, ehe eine Viertelstunde später der Unparteiische Jörg Jörissen den ersten Akteur vom Feld schickte: Velberts Leroy-Jacques Mickels sah nach einer Grätsche gegen den Bocholter Marc Beckert Rot – schon die dritte Hinausstellung für den Torjäger. Als in der Schlussphase Pascale Talarski wegen Meckerns und Manuel Schiebener nach wiederholtem Foulspiel jeweils die „Ampel“ sahen, war Velbert nur noch zu Acht auf dem Platz. Nick Buijl nutzte die Überzahl aus und besorgte in der 89. Minute das 2:0 für Bocholt. Der 1. FC schloss mit dem Auswärtsdreier punktemäßig mit Baumberg gleich – und hat seine Ambitionen auf den Aufstieg auch formell deutlich gemacht. „Wir sind dem Team und unseren Sponsoren schuldig, uns um die Regionalliga-Lizenz zu bewerben. Unser Ziel ist und bleibt es, in diese Spielklasse aufzusteigen“, wird Ludger Triphaus, Präsident des 1. FC Bocholt, auf der klubeigenen Homepage zitiert. „Auch wenn der Abstand auf den Tabellenführer Homberg aktuell relativ groß ist, wollen wir gewappnet sein, wenn die Konkurrenten straucheln. Wir geben uns noch lange nicht geschlagen.“ Spitzenreiter Homberg zeigt sich von derlei Kampfansagen unbeeindruckt. In Ratingen musste der VfB noch nicht einmal an seine Grenzen gehen, um mit 4:1 als Sieger vom Platz zu gehen. „Das Spiel war nicht so klar wie das Ergebnis“, befand Hombergs Trainer Stefan Janßen nachher. Ratingens Coach Alfonso del Cueto hingegen lobte den Ligaprimus: „Man hat die Klasse von Homberg deutlich gesehen. Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Der Knackpunkt war das 1:2 aus unserer Sicht.“ Alle Zahlen und Infos zur Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zum Thema: "Oberliga Niederrhein: VfB Homberg ist der Gewinner des 20. Spieltags" Danny Rankl (gelbes Trikot) trifft in der 90. Minute und schießt Tabellenführer VfB Homberg zum 3:2-Sieg. - Foto: Volker Nagraszus/Archivfoto Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 20. Spieltag am vergangenen Wochenende, 16./17. Februar. Mit einem Krimi ist die Oberliga Niederrhein aus dem Winterschlaf erwacht. Im ersten Punktspiel des neuen Jahres musste sich dabei der Tabellenzweite Sportfreunde Baumberg überraschend dem Kellerkind Jahn Hiesfeld mit 3:4 (1:2) geschlagen geben. Weil auch die Verfolger 1. FC Bocholt (2:2 gegen Kleve) und SSVg Velbert (0:1 bei TuRU Düsseldorf) zum Auftakt in die restliche Rückrunde Punkte liegen ließen, geht der Spitzenreiter VfB Homberg als Sieger des 20. Spieltags hervor. Eine Woche nach dem bitteren Aus im Viertelfinale des RevierSport-Niederrheinpokals gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV (0:1) lösten die Duisburger ihre Pflichtaufgabe daheim auf dem Kunstrasenplatz vor dem PCC-Stadion aber nur mühsam mit 3:2 (1:2) gegen Schwarz-Weiß Essen. Zweimal musste der Tabellenführer dabei einem Rückstand hinterherlaufen. Malek Fakhro brachte den ETB bereits nach vier Minuten in Führung, Patrick Dertwinkel konnte zwar in der 25. Minute per Elfmeter ausgleichen, doch die Gäste schlugen durch Bünyamin Sahin (1:2, 41.) zurück. Erneut Patrick Dertwinkel (2:2, 60.) und in der Schlussminute Torjäger Danny Rankl sorgten dafür, dass der für den bisher so erfolgreichen VfB der Start ins neue Jahr nicht vollends in die Hose ging. „Das war eine unserer schlechtesten Saisonleistungen“, befand Hombergs Trainer Stefan Janßen trotz des Dreiers, der seine Truppe nunmehr acht Punkte Vorsprung auf die Sportfreunde Baumberg einbringt. „Das ist sehr bitter für uns“, erklärte derweil ETB-Coach Manfred Wölpper nach dem Abpfiff. „Wir waren nah dran und bekommen dann mit dem Schlusspfiff das entscheidende Gegentor.“ Für die Essener haben sich die Karten im Kampf um den Klassenerhalt aber durch die erwartbare, wenngleich unglückliche Niederlage nicht wirklich verschlechtert. Im direkten Duell nahmen sich der SC Düsseldorf-West und der SC Velbert (2:2) die Punkte gegenseitig weg und der runderneuerte VfB Speldorf verpasste unter dem neuen Trainer Ryoji Ishikawa einen Befreiungsschlag gegen den FSV Duisburg. Das Schlusslicht erkämpfte sich unter dem Ex-Speldorfer und neuen Coach Christian Mikolajczak ein 1:1 in Mülheim. Hiesfelds Kevin Menke trifft beim 4:3-Erfolg in Baumberg drei Mal. - Foto: FUSSBALL.DE In Baumberg war Kevin Menke der gefeierte Mann des Tages. Mit drei Treffern, darunter das 4:3-Siegtor drei Minuten vor Schluss, schoss der nun neunmalige Goalgetter den TV Jahn aus der Krise. Einen unglücklichen Nachmittag verbrachte hingegen Louis Klotz. Der Baumberger brachte zwar seine Sportfreunde schon nach sieben Minuten in Führung, durfte aber bereits eine Viertelstunde später wegen einer Gelb-Roten Karte duschen gehen. Hiesfeld drehte mit einem Doppelschlag (36./38.) zum ersten Mal die Partie, gab aber unmittelbar vor der Pause die Überzahl aus der Hand: Joshua Kudu verabschiedete sich mit einer „Ampel“ ebenfalls vom Geschehen. Baumberg reagierte prompt und kehrte direkt nach der Pause durch Jannik Weber und Kosi Saka per Elfmeter das Ergebnis auf 3:2 um. Doch für den geplanten Heimsieg reichte es nicht: Nasrullah Dedemen glich nach einer Stunde zum 3:3 aus, bevor Menke erneut zuschlug. Die Torjägerliste der Oberliga Niederrhein: 1. Danny Rankl (VfB Homberg) 1. Robin Hömig (Sportfreunde Baumberg) je 16 Tore 3. Leroy-Jacques Mickels (SSVg Velbert 02) 13 Tore 4. Talha Demir (VfB 03 Hilden) 12 Tore 5. Said Harouz (TSV Meerbusch) 5. Jacub Przybylko (TuRU Düsseldorf) je 11 Tore 7. Patrick Dertwinkel (VfB Homberg) 7. Dennis Wibbe (VfB Homberg) 7. Kevin Menke (TV Jahn Hiesfeld) je 9 Tore Fast noch größer war der Ärger in Velbert. Statt gleich zur großen Aufholjagd auf Homberg auszurufen, verpatzte die SSVg den nervenaufreibenden Auftakt an der Düsseldorfer Feuerbachstraße. Erst in der Nachspielzeit netzte Christopher Krämer zum 1:0 für TuRU ein. „Das ist eine riesengroße Enttäuschung für uns“, zeigte sich Velbert-Trainer Alexander Voigt auf der anschließenden Pressekonferenz bedient. „Wir stehen vollkommen zu Recht nur auf Rang vier. Sowohl charakterlich, als auch von der Einstellung her bin ich sehr, sehr unzufrieden“, meckerte der Ex-Profi über seine Mannschaft. Nächsten Sonntag stellt sich der Tabellendritte Bocholt in Velbert vor. Wer das Verfolgerduell verliert, darf sich aus dem Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga wohl schon vorzeitig verabschieden. Alle Zahlen und Infos zur Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Zehn Tore sahen die Zuschauer auf der Platzanlage des FSV Duisburg (Symbolbild) - Foto: FUSSBALL.DE Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 28. Spieltag am Gründonnerstag. Der Gründonnerstag hat in der Oberliga Niederrhein die ersten Vorentscheidungen gebracht. Im Kampf um den Klassenerhalt sieht es für den VfB Speldorf und Jahn Hiesfeld nicht gut aus. Ganz oben in der Tabelle marschiert der VfB Homberg weiter unbeirrt in Richtung Regionalliga, allerdings ...
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Oberliga kurios: Speldorfs Verteidiger Ken Akiyama muss ins Tor (Mon, 15 Apr 2019)
Der VfB Speldorf sorgte am 27. Spieltag für ein Kuriosum zwischen den Pfosten. - Foto: FUSSBALL.DE Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 27. Spieltag am 13./14. April. Mit drei vorgezogenen Spielen startete der 27. Spieltag der Oberliga bereits am Samstag in den Saisonendspurt. Dabei musste Jahn Hiesfeld den nächsten Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg hinnehmen. Für die Dinslakener ist der Klassenerhalt nur noch mit einer Serie möglich – dasselbe gilt für den VfB Speldorf. Schlusslicht FSV Duisburg muss fest für die Landesliga planen. Zu den bisher zehn Punkten kam auch am Samstag im Heimspiel gegen den SC West (1:2) kein weiterer Zähler hinzu. Fabian Stutz (53.) und Milan Senic (68.) brachten die Düsseldorfer beim Aufsteiger in Führung, Boran Sezen (79.) gelang lediglich noch der Anschlusstreffer. Nach dem Abpfiff wurde bekannt, dass Trainer Christian Mikolajczak den FSV nach dem Saisonende schon wieder verlassen wird. „Die Verantwortlichen wollten, dass ich weitermache. Am Ende hatten wir einfach in einigen Dingen andere Sichtweisen“, erklärte er gegenüber www.reviersport.de. Der Ex-Profi war erst im Januar vom VfB Speldorf zu den Duisburgen gewechselt, konnte aber beim abgeschlagenen Schlusslicht das Ruder nicht mehr herumreißen. Mit dem gleichen Ergebnis ging Hiesfeld gegen den 1. FC Bocholt vom Platz. Alexandros Armen (58.) und André Bugla (86.) legten für die Gäste vor, ehe in der Schlussminute Kevin Menke das letztlich wertlose 1:2 für den TV Jahn besorgte. Bocholts Kapitän Tim Winking (81.) sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte. Um angesichts von nun schon acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer noch ein kleines Fünkchen Hoffnung auf den Ligaverbleib zu wahren, müssen die Dinslakener am kommenden Gründonnerstag (19.30 Uhr) unbedingt beim Schlusslicht FSV Duisburg gewinnen. Beim VfB Speldorf schwinden die Hoffnungen. Zwar hielt sich die Truppe von Trainer Ryoji Ishikawa am Sonntag bei der knappen 0:1-Niederlage bei TuRu Düsseldorf wacker, aber es war nun einmal auch die sechste Niederlage in Folge. Saban Ferati stellte in der 27. Minute die Weichen auf Sieg für TuRu. Kurios: Weil Speldorfs Keeper Martin Hauffe in der 44. Minute nach einer Notbremse gegen den Düsseldorfer Torjäger Jacub Przybylko vom Platz flog und die Mülheimer keinen Ersatztorhüter dabei hatten, musste Rechtsverteidiger Ken Akiyama in den VfB-Kasten. „Ich war mit zwölf Jahren das letzte Mal im Tor“, erklärte der Japaner der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Akiyama blieb zwar ohne Gegentreffer, doch seine Mitspieler trafen auf der anderen Seite eben auch nicht. Der große Gewinner des Spieltags hätte Schwarz-Weiß Essen werden können. Bis zur 90. Minute führte der ETB bei der SSVg Velbert durch das Tor von Malek Fakhro (43.) mit 1:0 – doch dann schlug Max Machtemes zum 1:1-Endstand zu. Bereits in der ersten Halbzeit hatte Essens Schlussmann Andre Bley einen Strafstoß von Pascale Talarski pariert. Wir hätten schon vor dem Elfmeter ein, zwei Tore machen müssen, haben es aber nicht sauber und konzentriert, sondern zu schwierig gespielt“, monierte ETB-Coach Manfred Wölpper. Ganz oben in der Tabelle büßte der VfB Homberg zwar durch ein 1:1 beim 1. FC Monheim zwei Punkte gegenüber den Verfolgern ein, hat aber immer noch einen komfortablen Vorsprung. Durch einen 3:2-Sieg beim TSV Meerbusch rückte der Tabellenzweite Baumberg zwar auf zehn Zähler an die Duisburger heran, die Sportfreunde haben aber bekanntlich keinen Antrag für die Regionalliga gestellt. Der 1. FC Bocholt ist als Dritter schon zwölf Punkte von Homberg entfernt. Das Team der Stunde kommt aus Ratingen. Mit einem 1:0-Auswärtserfolg durch Emrah Cinars frühen Treffer in der fünften Spielminute beim Neuling 1. FC Kleve fuhren die 04/19er schon den fünften Sieg hintereinander ein und empfangen nun am Gründonnerstag die SSVg Velbert von Rang vier. Alle Ergebnisse und die Tabelle der Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zum Thema: Erst Schiffer, dann zwei Mal Schütz: Monheim holt in Nettetal ein 0:3 auf Die Monheimer Mark Schiffer (links) und Benjamin Schütz sorgten mit ihren Treffern noch für einen Punktgewinn in Nettetal. - Foto: FUSSBALL.DE (3) / Collage: FVN Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 26. Spieltag am vergangenen Sonntag, 7. April. Zwölf Punkte Vorsprung und noch ein Nachholspiel in der Hinterhand: Acht Runden vor dem Saisonende hat der VfB Homberg mit einem 2:0-Heimsieg über den TSV Meerbusch einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Regionalliga-Aufstieg geschafft. Im Kampf um den Klassenerhalt hingegen konnten lediglich Schwarz-Weiß Essen dreifach punkten. Nach der nicht eingeplanten 1:2-Niederlage beim abgeschlagenen Schlusslicht FSV Duisburg vor einer Woche war am Uhlenkrug Wiedergutmachung angesagt. Und das Vorhaben klappte, Athanasios Tsourakis (58.) und Torjäger Marvin Ellmann (71./Elfmeter) schossen einen 2:0-Erfolg über den Aufsteiger 1. FC Kleve heraus. In der ersten Halbzeit hatte Emre Kilav zunächst einen Strafstoß für die Essener vergeben. „Nach der guten Anfangsphase verloren wir nach dem ersten Elfmeter den Faden und hatten keine Durchschlagskraft mehr nach vorne“, befand Kleves Trainer Umut Akpinar nach der Partie. Sein Gegenüber Manfred Wölpper hingegen stellte gegenüber RevierSport erleichtert fest: „Wir haben nicht brilliert, aber das Spiel kontrolliert.“ Während der ETB nun vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz aufweist, wird die Lage für den VfB Speldorf und Jahn Hiesfeld immer aussichtsloser. Die Mülheimer kassierten mit einem 1:3 (1:2) gegen den VfB Hilden die fünfte Niederlage in Folge und haben in diesem Jahr unter dem neuen Trainer Rioyi Ishikawa erst zwei Punkte geholt. Michael-Detlef Andres (14.) konnte zwar die frühe Hildener Führung durch Fabian zur Linden (10.) schnell ausgleichen, aber dann trafen noch Timo Kunzl (26.) und Tim Louis Tiefenthal (90.) für die Gäste. Durch zwei Dreier in Folge, letzten Sonntag gab es ein krachendes 5:2 gegen den 1. FC Bocholt, dürften die 03er nun mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Die Ergebnisse des 26. Spieltags der Oberliga Niederrhein. - Foto: FUSSBALL.DE Davon ist man derweil in Dinslaken weit entfernt. Nach dem furiosen Start ins neue Jahr mit drei Siegen in Folge ist der TV Jahn längst wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Am gestrigen Sonntag gab es nur ein 0:0 beim Kellernachbarn SC West – dafür aber drei Platzverweise. Auf Seiten Düsseldorfer sah zunächst Kapitän Christoph Zilgens wegen wiederholten Fouslpiels die Gelb-Rote Karte (24.), ehe kurz nach der Pause auch Hiesfelds Kevin-Dean Krystofiak (48./Gelb-Rot) sowie SC-Akteur Jeff Gyasi (51./Rot) in die Kabine mussten. Eine der interessantesten Partien des 28. Spieltags sahen die Zuschauer in Nettetal. Aufsteiger SC Union sah dort bis zur Halbzeit wie der sichere Sieger aus, ehe der 1. FC Monheim im zweiten Durchgang furios zurückschlug. Am Ende hies es 3:3. Frederik Verlinden (6.), Rene Jansen (15.) und Vensan Klicic (35.) brachten Nettetal mit 3:0 in Führung, dann schlugen auf der anderen Seite Mark Schiffer (55.) sowie Doppeltorschütze Benjamin Schütz (73./90.+3) zurück. „Das war ein ziemlich wildes Spiel. Wir spielen keine gute erste Halbzeit und stehen uns da mit einer hohen Fehlerquote oft selbst im Weg. Aber wenn du am Ende einen 0:3-Rückstand aufholst, dann zeigt das wieder den guten Charakter der Mannschaft“, resümierte nachher Monheims Trainer Dennis Ruess gegenüber FuPa. Die richtige Reaktion seiner Mannschaft vor dem Spiel des Jahres: Das steht nämlich am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) an, wenn der Underdog 1. FC Monheim im Halbfinale des RevierSport-Niederrheinpokals beim Regionalligisten Wuppertaler SV antritt. Für das Endspiel am 25. Mai im Rahmen des bundesweiten "Finaltags der Amateure" konnte sich bereits in der vergangenen Woche Drittligist KFC Uerdingen qualifizieren. Alle Ergebnisse und die Tabelle der Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zum Thema: "Nach 53 Minuten schon 4:0: Furioses Spiel von TuRU Düsseldorf in Hiesfeld" Gut was los vor dem Hiesfelder Tor: TuRU Düsseldorf (weiße Trikots) gewann mit 5:2. - Foto: Volker Nagraszus Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 25. Spieltag am vergangenen Sonntag, 31. März. Spitzenreiter VfB Homberg hat auf dem Weg in die Regionalliga zwei Punkte liegen gelassen. Beim 2:2 in Velbert traf Leroy-Jacques Mickels doppelt für die Bergischen. Aus der Riege der Verfolger konnten nur die Sportfreunde Baumberg dreifach punkten. Im Kampf um den Klassenerhalt setzte der VfB Hilden einen Paukenschlag, Schwarz-Weiß Essen hingegen blamierte sich beim Schlusslicht. Fast auf den Tag genau ein halbes Jahr ist es her, seit der FSV Duisburg in der Oberliga Niederrhein seinen letzten Sieg feiern konnte, ein 4:1 am 30. September über Ratingen 04/19. Insgesamt nur sieben Punkte konnte der Aufsteiger bis zum 25. Spieltag für sich verbuchen. Nun setzte das hoffnungslos abgeschlagene Schlusslicht mit einem 2:1-Sieg gegen den ETB ein Lebenszeichen. Marvin Ellmann (38.) brachte die Essener an der Wabruckstraße in Führung, doch dann drehte Doppeltorschütze Malik Cakmaki (65./69.) die Partie. „Die Niederlage war unnötig wie ein Kropf“, schimpfte ETB-Trainer Manfred Wölpper nach dem Abpfiff im Gespräch mit RevierSport. „Wir hätten einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen können. Bei einem Sieg hätten wir 30 Punkte gehabt und noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. So haben wir uns es leider selber vergeigt.“ Sein Gegenüber Christian Mikolajczak hingegen meinte zufrieden: „Mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben bin ich zufrieden. Die Jungs haben hart gearbeitet und gekämpft.“ Alles auf einen Blick: Die Ergebnisse des 25. Spieltags. - Foto: FUSSBALL.DE Den erhofften Sprung von der Abstiegszone machte hingegen der zuletzt kriselnde VfB Hilden. Erst zwei Punkte aus sechs Spielen hatten die 03er in diesem Jahr gesammelt und machte am Sonntag nun mit einem 5:2 (2:2) über den 1. FC Bocholt von sich reden. Der dreifache Torschütze Pascal Weber (2./18./63.) war der gefeierte Mann in Hilden, außerdem trafen Zissis Alexandris (48.) und Park Ilkwon (90.) für die Gastgeber. Alexandros Armen (16.) und Marc Beckert (2:2) schafften zwischenzeitlich jeweils nur den Ausgleich für Bocholt. Richtig eng wird‘s unten für den VfB Speldorf und Jahn Hiesfeld. Die Mülheimer kassierten in Schonnebeck die vierte Niederlage in Folge. Beim 3:2 (2:1) am Essener Schetters Busch besorgten Marius Müller (6.), Simon Skuppin (23.) und Damian Bartsch (50.) die Tore für Schonnebeck. Abdul Rahman Isshak Yussif (1:1) und Maxwell Bimpek (81.) konnten Speldorfs Pleite nicht verhindern. Hiesfelds Lauf ist derweil ins Stocken geraten. Drei Dreier zum Start ins Fußballjahr ließen Hoffnung aufkeimen, doch nach einem 1:2 vor einer Woche in Ratingen mussten die Dinslakener nun ein 2:5 (0:2) daheim gegen TuRU Düsseldorf hinnehmen. Nach 53 Minuten stand es durch Taoufiq Naciri, Tim Galleski, Christopher Kramer und Saban Ferati schon 4:0 für die Gäste. Jahn-Torjäger Kevin Meinke konnte mit einem Doppelpack nur noch Ergebniskosmetik betreiben, ehe erneut Taoufiq Naciri den Deckel drauf machte. Den Blick nach oben kann Ratingen 04/19 richten. Mit einer 1:4-Niederlage gegen Spitzenreiter VfB Homberg ins Jahr 2019 gestartet, hat der inzwischen Tabellensechste seitdem vier blitzsaubere Siege hingelegt – am Sonntag ein 4:1 (1:1) beim abstiegsgefährdeten SC West. Phil Spillmann (14.), Emrah Cinar (64.), Sergen Sezen (75.) und Moreno Mandel (90.) trafen für die Ratinger, Shunya Hashimoto konnte lediglich zwischenzeitlich zum 1:1 (17.) ausgleichen. „Wir haben einen guten Lauf und zuletzt auch eine immer besser werdende Spielanlage“, freute sich 04/19-Coach Alfonso del Cueto im Gespräch mit RevierSport. Der Spanier gab zu: „Wären wir mal nicht so mies in die Spielzeit gestartet, wäre noch einiges mehr möglich gewesen.“ Alle Ergebnisse und die Tabelle der Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zum Thema: "Zwei Treffer in der Nachspielzeit: Verrückte Schlussphase beim VfB Homberg" Lange Zeit war im PCC-Stadion der 1. FC Kleve (rote Trikots) obenauf, am Ende siegten dann aber doch die Spieler des VfB Homberg. - Foto: Volker Nagraszus Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 24. Spieltag am vergangenen Wochenende 23./24. März. Der VfB Homberg zieht an der Spitze der Oberliga Niederrhein weiter einsam seine Kreise. Bereits am Samstag erledigten die Duisburger ihre Pflichtaufgabe daheim gegen den 1. FC Kleve, hatten aber mehr Mühe als erwartet. Im Kampf um den Klassenerhalt haben sich derweil der SC Velbert und Schwarz-Weiß Essen wichtige Dreier einfahren können. Für Jahn Hiesfeld und den VfB Speldorf hingegen wird es immer schwerer. Lange sah es am Rheindeich nach der zweiten Saisonniederlage für Homberg aus, doch dann schlug der Tabellenführer in einem wahrhaft irren Finish zu. Der Aufsteiger lag durch Fabio Forster (43.) und Levon Kurikciyan in Führung, ehe der VfB am Ende aufdrehte: Danny Rankl (87.), Ferdi Acar (90.+3) und Felix Clever (90.+5) stellten noch auf 3:2 für den Regionalliga-Anwärter. „Man sollte nie zu früh nach Hause gehen, wenn man in Homberg ist“, frohlockte VfB-Trainer Stefan Janßen im Gespräch mit RevierSport. Von den Homberger Verfolgern konnten am 24. Spieltag nur die Sportfreunde Baumberg einen Dreier landen. Doch der in diesem Jahr noch sieglose Tabellenzweite tat sich daheim selbst gegen den abgeschlagenen Letzten FSV Duisburg schwer – am Ende reichte es aber zu einem 3:2-Zittersieg. Die Baumberger erzwangen ihr Glück ebenfalls erst in der Nachspielzeit, als Patrick Jöcks zum 3:2-Endstand traf. Vorher brachte Esad Morina den FSV zweimal in Führung (36./70.), Roberto Guirino (40.) und Jannik Weber (79.) konnten jeweils ausgleichen. Der Tabellendritte 1. FC Bocholt kam hingegen daheim nicht über ein 1:1 gegen die SpVg Schonnebeck hinaus. Alexandros Armen brachte die Schwarz-Weißen in der 33. Minute in Führung, Timo Patelschick gelang in der 59. Minute der Ausgleich für die Essener. Mit 12 bzw. 13 Punkten Rückstand auf den Ligaprimus Homberg sind die Baumberger und Bocholter Aufstiegschancen nur noch theoretischer Natur. Interessanter scheint da der Kampf gegen den Abstieg. Den Gang in die Landesliga dürfte neben dem abgeschlagenen FSV Duisburg auch der VfB Speldorf kaum vermeiden können. Die unter Trainer Rioji Ishikawa runderneuerten Mülheimer sind in diesem Jahr bei zwei Unentschieden und nun drei Niederlagen in Folge noch ohne Sieg. Auch beim 1:4 am Sonntag gegen den starken 1. FC Monheim hatte der VfB keine Chance. Großer Jubel hingegen herrschte am Essener Uhlenkrug. Athanasios Tsourakis war der gefeierte Mann beim 2:1-Sieg des ETB im Kellerduell gegen den SC West. Nach der frühen Düsseldorfer Führung durch Milan Senic (7.) besorgte Danny Walkenbach in der 49. Minute das 1:1 für die Schwarz-Weißen. Als bereits alles nach einer Punkteteilung aussah, schoss der Grieche die ab der 70. Minute nach einer gelb-roten Karte in Unterzahl spielenden Hausherren noch ins Glück. Mit sieben Punkten aus den ersten fünf Partien im Jahr 2019 stimmt der Trend beim ETB, der erstmals seit Oktober wieder über dem Strich steht. „Das war ein ganz wichtiger Sieg gegen ein Konkurrenten um den Klassenerhalt, auch für die Moral“, gab ETB-Coach Manfred Wölpper im Gespräch mit fvn.de zu. „Aufgrund von Verletzungen oder Sperren müssen wir zwar personell immer wieder improvisieren, aber davon lassen wir uns nicht von unserem Ziel abbringen.“ Noch besser als im Essener Süden sieht inzwischen die Situation beim SC Velbert aus. Eine Woche nach dem 1:0-Erfolg im Derby beim Stadtnachbarn SSVg legte der Oberliga-Neuling einen 3:0 (1:0)-Sieg gegen den bisher so starken Mitaufsteiger TSV Meerbusch nach. René Burczyk (31.) und Merveil Nzanza Tekadiomona (68./87.) trafen für den SC Velbert. Punktgleich auf dem vorletzten Platz bleibt der TV Jahn Hiesfeld. Die Dinslakener, die zuletzt mit drei Dreiern hintereinander ein deutliches Lebenszeichen senden konnten, mussten bei Ratingen 04/19 einen Rückschlag hinnehmen. Für das 2:1 aus Sicht der Gastgeber war vor allem Doppeltorschütze Fatih Özbayrak (20./22.) verantwortlich, Nicolai Pakowski (48.) schaffte lediglich den Anschlusstreffer. „Jetzt müssen wir die Punkte nächste Woche gegen TuRU holen. Ich werde bis zum Schluss kämpfen. Gemeinsam werden wir da unten rauskommen“, sagte Hiesfelds Teammanager Thomas Drotboom gegenüber RevierSport. Ergebnisse und Tabelle der Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text. Heiko Buschmann Mehr zur Oberliga: "Vor 2.200 Zuschauern: Robin Hilger entscheidet das Velberter Derby" Robin Hilger vom SC Velbert traf zum 1:0-Sieg bei der SSVg Velbert - und im Sommer wird er zum Lokalrivalen wechseln. - Foto: FUSSBALL.DE Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 23. Spieltag am vergangenen Sonntag, 17. März. Paukenschlag in der Christopeit Arena: Der Oberliga-Neuling SC Velbert hat vor 2.200 Zuschauern das Derby beim Favoriten SSVg mit 1:0 für sich entschieden und damit im Kampf gegen den Abstieg ein deutliches Lebenszeichen gesetzt. Dasselbe gilt für den SC Düsseldorf-West (3:0 gegen die Sportfreunde Baumberg) und den TV Jahn Hiesfeld (3:2 gegen den VfB Hilden). Ganz vorne hingegen ändert sich nichts, ganz im Gegenteil: Der Ligaprimus VfB Homberg konnte seinen Vorsprung sogar noch ausbauen. Mit 7:0 fertigte der Spitzenreiter am Sonntag das abgeschlagene Schlusslicht FSV Duisburg auf dessen eigenem Platz ab. Danny Rankl, Marvin Lorch und Ferdi Acar trafen jeweils doppelt, Felix Clever einmal. Rankl ist mit 18 Saisontoren nun der alleinige Führende in der Oberliga-Torschützenliste. Gut zwei Monate vor Saisonschluss hat der VfB Homberg nun elf Punkte Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten 1. FC Bocholt und kann sich auf dem Weg in die Regionalliga wohl nur noch selbst stoppen. Bocholt war am 23. Spieltag der einzige Verfolger, der wenigstens einen Punkt holte – und zwar mit einem 1:1 beim 1. FC Monheim. Nick Buijl brachte die Schwarz-Weißen bereits nach zwei Minuten in Führung, Monheims Tobias Lippold stellte in der 18. Minute auf 1:1. Lange Gesichter hingegen in Baumberg und Velbert. Die Sportfreunde setzten ihren Abwärtstrend mit einer 0:3-Pleite beim SC West fort und sind im neuen Jahr noch ohne Sieg. Maciej Zieba (19.) sowie Shunja Hashimoto (68./85.) sorgten für Jubel an der Schorlemer Straße in Düsseldorf. Einziger Wermutstropfen war der Platzverweis für den Neuseeländer Jack Hobson-McVeigh nach einem Foul in der 60. Minute. Die Ergebnisse des 23. Spieltags der Oberliga Niederrhein. - Foto: FUSSBALL.DE Beim Velberter Derby war derweil Robin Hilger der Mann des Tages. Ausgerechnet er, denn in der neuen Saison spielt der 1:0-Siegtorschütze (68.) beim Nachbarn SSVg: „Ich habe es meinem Co-Trainer Andi Berkenkamp vorher gesagt: Der Fußball schreibt seine Geschichten. Wenn einer für uns das Tor macht, dann Robin“, erklärte SC-Trainer Ralf vom Dorp nach der Partie gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. „Robin gönne ich es von Herzen, denn er hat damit auch denjenigen, die ihn wegen seines Wechsels zur SSVg kritisch beäugt haben, die richtige Antwort gegeben.“ Hilger selbst betonte: „Mit dem Thema SSVg befasse ich mich erst im Sommer. Jetzt zählt jeder Punkt für den SC.“ Nach dem 2:1 im Hinspiel haben die „Clubberer“ somit nicht nur das zweite Velberter Stadtduell in dieser Saison gewonnen, sondern sich auch eine Menge Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Langsam, aber sicher klettert auch der TV Jahn Hiesfeld aus dem Keller. Das 3:2 am Sonntag gegen den VfB Hilden war in diesem Jahr der dritte Dreier in Folge für die Dinslakener, die mit 22 Punkten dennoch Tabellenvorletzter bleiben. Nasrullah Dedeman (47./63.) und Nicolai Pakowski (82.) netzten für die Veilchen ein, Zissis Alexandris (18.) und Ögun Serdar (52.) trafen für die 03er. Mit nur einem Punkt aus den bisher vier Partien in 2019 sind die Hildener nun gefährlich in den Abstiegssog gerutscht. Alle Zahlen und Infos zur Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zur Oberliga Niederrhein: "Sturmtief Eberhard sorgt für Ausfälle" Dunkle Wolken über Essen: Wegen des Sturmtiefs Eberhard konnte am 22. Spieltag der Oberliga Niederrhein drei Partien nicht angepfiffen bzw. zu Ende gespielt werden. - Foto: Imago Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 22. Spieltag am vergangenen Wochenende, 9./10. März. Sturmtief Eberhard sorgte auch in der Oberliga Niederrhein am Sonntag für Spielabsagen. Während das Kellerduell ETB Schwarz-Weiß Essen gegen TV Jahn Hiesfeld gar nicht erst angepfiffen wurden, mussten die Partien SC Velbert gegen den 1. FC Kleve und VfB Homberg gegen den SC Düsseldorf-West nach kurzer Zeit abgebrochen werden. Immerhin sechs Spiele aber fanden statt, dabei büßten die punktgleichen Homberg-Verfolger Sportfreunde Baumberg und 1. FC Bocholt vorne wichtige Zähler ein. Die SSVg Velbert konnte hingegen ihre jüngste Negativserie mit zwei Niederlagen zum Start ins neue Jahr beenden. Die Jungs von Trainer Alexander Voigt setzten sich beim Abstiegskandidaten VfB Speldorf mit 3:1 (0:0) durch. Felix Haas (50.), Oguzhan Coruk (64.) und Aliosman Aydin (67.) legten drei Treffer vor, Yutaka Abe (73.) gelang nur noch der Ehrentreffer für die Mülheimer. Wir haben das souverän gespielt und verdient gewonnen“, befand Voigt nachher und lobte sein Team: „Wir waren auch fußballerisch stärker, zudem hat diesmal die Chancenverwertung geklappt.“ Mit 39 Punkten haben die Velberter – nach wie vor Fünfter – wieder Tuchfühlung auf die vorderen Plätze aufgenommen. Dort wollten sich eigentlich Baumberg und Bocholt näher an den Ligasouverän VfB Homberg heranpirschen, doch das Vorhaben wurde vom Winde verweht. Beim 0:0 der Sportfreunde daheim gegen Germania Ratingen bestimmte viel Zufall das Geschehen. „Das war von beiden Mannschaften kein gutes Spiel. Aber was willst du bei solchen Voraussetzungen denn machen?“, zuckte Baumbergs Coach Francisco Carrasco nach 90 stürmischen Minuten mit den Schultern. Ebenfalls mit einer Punkteteilung – 1:1 (0:1) gegen den starken Aufsteiger TSV Meerbusch – musste man sich am Hünting begnügen. Bocholts Marc Beckert sorgte mit einem Eigentor (15.) für die Gästeführung, bevor Philipp Goris immerhin noch der Ausgleich für den 1. FC gelang. Wichtige Schritte weg von der gefährdeten Zone unternahmen derweil Oberliga-Neuling Union Nettetal (3:1 bereits am Samstag gegen Schlusslicht FSV Duisburg) und die überraschend schlecht dastehende SpVg Schonnebeck. Die Essener feierten mit einem 2:1-Sieg beim VfB Hilden nach jahresübergreifend fünf Niederlagen in Folge und zuletzt zwei 0:2-Pleiten hintereinander einen echten Befreiungsschlag. „Das war ein sehr zerfahrenes Spiel, insbesondere durch das Wetter. Dennoch sehe ich es so, dass wir die reifere Spielanlage an den Tag gelegt haben“, bilanzierte Dirk Tönnies gegenüber RevierSport. Schonnebecks Trainer atmete auf: „Jetzt haben wir ein gesundes Punktepolster. In den verbleibenden zwölf Saisonspielen werden wir noch die nötigen drei Siege zur 40-Punkte-Marke holen.“ Am kommenden Sonntag stehen im Rahmen des 23. Spieltags besonders zwei Partien im Blickpunkt: das Velberter Derby zwischen der SSVg und dem Aufsteiger SC sowie das Duell Tabellenletzter gegen -erster. Den FSV Duisburg und den VfB Homberg trennen sage und schreibe 43 Punkte. Text: Heiko Buschmann Alle Zahlen und Infos zur Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Mehr zum Thema: "Zweiter Sieg hintereinander: Oberligist TV Jahn Hiesfeld sieht wieder Land" Die Spieler des TV Jahn Hiesfeld (dunkle Trikots) stehen zwar weiter auf dem 17. und vorletzten Tabellenplatz, haben aber nun die Nichtabstiegsplätze im Blick. - Foto: Volker Nagraszus/Archivfoto Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 21. Spieltag am vergangenen Wochenende, 23./24. Februar. Die Regionalliga rückt immer näher: Der souveräne Spitzenreiter VfB Homberg hat am 21. Spieltag der Oberliga Niederrhein seinen Vorsprung auf zehn Punkte ausgebaut. Während die Duisburger ihre Aufgabe mit einem starken 4:1-Sieg bei Germania Ratingen lösten, strauchelten die Verfolger Baumberg und Velbert. Im Kampf um den Klassenerhalt ist hingegen Jahn Hiesfeld das Team der Stunde. Bereits am Samstag feierten die Dinslakener mit einem 2:0 (1:0) über die Spielvereinigung Schonnebeck den zweiten Sieg in Folge im neuen Jahr. Kevin Menke, letzte Woche dreifacher Torschütze beim überraschenden 4:3-Sieg in Baumberg, brachte den TV Jahn gegen die Essener in der 44. Minute in Führung. Kevin-Dean Krystofiak besorgte in der 58. Minute den 2:0-Endstand. Mit 19 Punkten bleiben die „Veilchen“ zwar Vorletzter, der Abstand zum retten Ufer beträgt aber nur drei Punkte. Über dem Strich stehen der SC Velbert und SC West jeweils mit 22 Punkten. Beide Teams feierten jeweils 2:0-Siege, der Aufsteiger Velbert beim wohl auch durch den neuen Trainer Christian Mikolajczak nicht mehr zu rettenden Schlusslicht FSV Duisburg und die Düsseldorfer gegen Oberliga-Neuling Union Nettetal. Ab Platz zehn darf sich niemand sicher fühlen, somit überraschend auch die eigentlich weiter oben erwarteten Schonnebecker. In der Abstiegsverlosung ist nach wie vor auch der ETB. Am Essener Uhlenkrug war man am Sonntag sicherlich mit dem Ergebnis zufrieden, ein 1:1 (1:1) gegen den Tabellenzweiten Baumberg ist keine schlechte Ausbeute, doch die Umstände der Partie waren nichts für schwache Nerven. Nachdem Ali Can Ilbay die Sportfreunde per Elfmeter in Führung gebracht hatte (23.) und Marvin Ellmann (38.) ebenfalls vom Punkt ausglich, geriet das Geschehen aus dem Ruder. Schiedsrichter Jonathan Becker verteilte gleich vier Rote Karten, dafür drei für die Gastgeber: Bünyamin Sahin musste nach einem Handspiel als erster Akteur vom Platz, in der Schlussphase folgten noch Alessandro und Girolamo Tomasello, auf Baumberger Seite verabschiedete sich Roberto Guirino vorzeitig in die Kabine. „Wir haben uns den Punkt, trotz der drei Roten Karten, erkämpft. Aufgrund der kuriosen Umstände ist das Remis für uns wichtig“, sagte ETB-Coach Manfred Wölpper nach dem Abpfiff. Drei Platzverweise sahen die Zuschauer beim Spitzenspiel zwischen der SSVg Velbert und dem 1. FC Bocholt, das die Gäste schließlich mit 2:0 (0:0) für sich entschieden. André Bugla hatte Bocholt in der 50. Minute in Führung gebracht, ehe eine Viertelstunde später der Unparteiische Jörg Jörissen den ersten Akteur vom Feld schickte: Velberts Leroy-Jacques Mickels sah nach einer Grätsche gegen den Bocholter Marc Beckert Rot – schon die dritte Hinausstellung für den Torjäger. Als in der Schlussphase Pascale Talarski wegen Meckerns und Manuel Schiebener nach wiederholtem Foulspiel jeweils die „Ampel“ sahen, war Velbert nur noch zu Acht auf dem Platz. Nick Buijl nutzte die Überzahl aus und besorgte in der 89. Minute das 2:0 für Bocholt. Der 1. FC schloss mit dem Auswärtsdreier punktemäßig mit Baumberg gleich – und hat seine Ambitionen auf den Aufstieg auch formell deutlich gemacht. „Wir sind dem Team und unseren Sponsoren schuldig, uns um die Regionalliga-Lizenz zu bewerben. Unser Ziel ist und bleibt es, in diese Spielklasse aufzusteigen“, wird Ludger Triphaus, Präsident des 1. FC Bocholt, auf der klubeigenen Homepage zitiert. „Auch wenn der Abstand auf den Tabellenführer Homberg aktuell relativ groß ist, wollen wir gewappnet sein, wenn die Konkurrenten straucheln. Wir geben uns noch lange nicht geschlagen.“ Spitzenreiter Homberg zeigt sich von derlei Kampfansagen unbeeindruckt. In Ratingen musste der VfB noch nicht einmal an seine Grenzen gehen, um mit 4:1 als Sieger vom Platz zu gehen. „Das Spiel war nicht so klar wie das Ergebnis“, befand Hombergs Trainer Stefan Janßen nachher. Ratingens Coach Alfonso del Cueto hingegen lobte den Ligaprimus: „Man hat die Klasse von Homberg deutlich gesehen. Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Der Knackpunkt war das 1:2 aus unserer Sicht.“ Alle Zahlen und Infos zur Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Mehr zum Thema: "Oberliga Niederrhein: VfB Homberg ist der Gewinner des 20. Spieltags" Danny Rankl (gelbes Trikot) trifft in der 90. Minute und schießt Tabellenführer VfB Homberg zum 3:2-Sieg. - Foto: Volker Nagraszus/Archivfoto Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 20. Spieltag am vergangenen Wochenende, 16./17. Februar. Mit einem Krimi ist die Oberliga Niederrhein aus dem Winterschlaf erwacht. Im ersten Punktspiel des neuen Jahres musste sich dabei der Tabellenzweite Sportfreunde Baumberg überraschend dem Kellerkind Jahn Hiesfeld mit 3:4 (1:2) geschlagen geben. Weil auch die Verfolger 1. FC Bocholt (2:2 gegen Kleve) und SSVg Velbert (0:1 bei TuRU Düsseldorf) zum Auftakt in die restliche Rückrunde Punkte liegen ließen, geht der Spitzenreiter VfB Homberg als Sieger des 20. Spieltags hervor. Eine Woche nach dem bitteren Aus im Viertelfinale des RevierSport-Niederrheinpokals gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV (0:1) lösten die Duisburger ihre Pflichtaufgabe daheim auf dem Kunstrasenplatz vor dem PCC-Stadion aber nur mühsam mit 3:2 (1:2) gegen Schwarz-Weiß Essen. Zweimal musste der Tabellenführer dabei einem Rückstand hinterherlaufen. Malek Fakhro brachte den ETB bereits nach vier Minuten in Führung, Patrick Dertwinkel konnte zwar in der 25. Minute per Elfmeter ausgleichen, doch die Gäste schlugen durch Bünyamin Sahin (1:2, 41.) zurück. Erneut Patrick Dertwinkel (2:2, 60.) und in der Schlussminute Torjäger Danny Rankl sorgten dafür, dass der für den bisher so erfolgreichen VfB der Start ins neue Jahr nicht vollends in die Hose ging. „Das war eine unserer schlechtesten Saisonleistungen“, befand Hombergs Trainer Stefan Janßen trotz des Dreiers, der seine Truppe nunmehr acht Punkte Vorsprung auf die Sportfreunde Baumberg einbringt. „Das ist sehr bitter für uns“, erklärte derweil ETB-Coach Manfred Wölpper nach dem Abpfiff. „Wir waren nah dran und bekommen dann mit dem Schlusspfiff das entscheidende Gegentor.“ Für die Essener haben sich die Karten im Kampf um den Klassenerhalt aber durch die erwartbare, wenngleich unglückliche Niederlage nicht wirklich verschlechtert. Im direkten Duell nahmen sich der SC Düsseldorf-West und der SC Velbert (2:2) die Punkte gegenseitig weg und der runderneuerte VfB Speldorf verpasste unter dem neuen Trainer Ryoji Ishikawa einen Befreiungsschlag gegen den FSV Duisburg. Das Schlusslicht erkämpfte sich unter dem Ex-Speldorfer und neuen Coach Christian Mikolajczak ein 1:1 in Mülheim. Hiesfelds Kevin Menke trifft beim 4:3-Erfolg in Baumberg drei Mal. - Foto: FUSSBALL.DE In Baumberg war Kevin Menke der gefeierte Mann des Tages. Mit drei Treffern, darunter das 4:3-Siegtor drei Minuten vor Schluss, schoss der nun neunmalige Goalgetter den TV Jahn aus der Krise. Einen unglücklichen Nachmittag verbrachte hingegen Louis Klotz. Der Baumberger brachte zwar seine Sportfreunde schon nach sieben Minuten in Führung, durfte aber bereits eine Viertelstunde später wegen einer Gelb-Roten Karte duschen gehen. Hiesfeld drehte mit einem Doppelschlag (36./38.) zum ersten Mal die Partie, gab aber unmittelbar vor der Pause die Überzahl aus der Hand: Joshua Kudu verabschiedete sich mit einer „Ampel“ ebenfalls vom Geschehen. Baumberg reagierte prompt und kehrte direkt nach der Pause durch Jannik Weber und Kosi Saka per Elfmeter das Ergebnis auf 3:2 um. Doch für den geplanten Heimsieg reichte es nicht: Nasrullah Dedemen glich nach einer Stunde zum 3:3 aus, bevor Menke erneut zuschlug. Die Torjägerliste der Oberliga Niederrhein: 1. Danny Rankl (VfB Homberg) 1. Robin Hömig (Sportfreunde Baumberg) je 16 Tore 3. Leroy-Jacques Mickels (SSVg Velbert 02) 13 Tore 4. Talha Demir (VfB 03 Hilden) 12 Tore 5. Said Harouz (TSV Meerbusch) 5. Jacub Przybylko (TuRU Düsseldorf) je 11 Tore 7. Patrick Dertwinkel (VfB Homberg) 7. Dennis Wibbe (VfB Homberg) 7. Kevin Menke (TV Jahn Hiesfeld) je 9 Tore Fast noch größer war der Ärger in Velbert. Statt gleich zur großen Aufholjagd auf Homberg auszurufen, verpatzte die SSVg den nervenaufreibenden Auftakt an der Düsseldorfer Feuerbachstraße. Erst in der Nachspielzeit netzte Christopher Krämer zum 1:0 für TuRU ein. „Das ist eine riesengroße Enttäuschung für uns“, zeigte sich Velbert-Trainer Alexander Voigt auf der anschließenden Pressekonferenz bedient. „Wir stehen vollkommen zu Recht nur auf Rang vier. Sowohl charakterlich, als auch von der Einstellung her bin ich sehr, sehr unzufrieden“, meckerte der Ex-Profi über seine Mannschaft. Nächsten Sonntag stellt sich der Tabellendritte Bocholt in Velbert vor. Wer das Verfolgerduell verliert, darf sich aus dem Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga wohl schon vorzeitig verabschieden. Alle Zahlen und Infos zur Oberliga Niederrhein auf FUSSBALL.DE Text: Heiko Buschmann Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Abschnitt ausblenden Der VfB Speldorf sorgte am 27. Spieltag für ein Kuriosum zwischen den Pfosten. - Foto: FUSSBALL.DE Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 27. Spieltag am 13./14. April. Mit drei vorgezogenen Spielen startete der 27. Spieltag der Oberliga bereits am Samstag in den Saisonendspurt. Dabei musste Jahn Hiesfeld den nächsten Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg hinnehmen. Für die Dinslakener ist der Klassenerhalt nur noch mit einer Serie möglich ...
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