kicker: Bundesliga News

NADA stellt Ermittlungen gegen Hinteregger ein (Fri, 23 Aug 2019)
Weil Martin Hinteregger beim Spiel gegen Hoffenheim eine Tablette schluckte, hatte die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) Ermittlungen aufgenommen. Das Ergebnis: Sie kann keinen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen erkennen und hat die Ermittlungen abgeschlossen.
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Wagner über FCB-Heimspiel: "Viel geiler geht's nicht!" (Fri, 23 Aug 2019)
Markante Formulierungen wählte David Wagner am Freitag, als er über Schalkes erste Heimspiel-Pflichtaufgabe der Saison gegen den FC Bayern sprach. "Viel geiler geht's nicht", sagte der Trainer, der von seinen Spielern erwartet, im Bundesliga-Topspiel am Samstag "rotzfrech" zu sein. Suat Serdar fällt derweil unerwartet aus.
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Fußballverband Niederrhein

FVN e.V. - Aktuell

Gladbachs Luca Barata für den DFB in Hilden und Wülfrath dabei (Thu, 22 Aug 2019)
Der Gladbacher Nationalspieler Luca Barata (hier bei einem U 15-Länderspiel gegen die Niederlande) wurde für das U 17-Turnier in Hilden und Wülfrath nominiert. - Foto: Getty Images Christian Wück, Trainer der deutschen U 17-Nationalmannschaft, hat seinen Kader für das KOMM MIT 4-Nationenturnier vom 5. bis 9. September in Hilden und Wülfrath bekannt gegeben. Mit dabei ist auch ein Spieler vom Niederrhein: Angreifer Luca Barata aus dem Nachwuchs des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach darf sich Hoffnungen machen, beim Härtetest gegen hochkarätige Gegner mitzumischen. Sein erstes Spiel absolviert der DFB-Nachwuchs am Donnerstag, 5. September, Anstoß 18 Uhr, im Stadion "Am Bandsbusch" in Hilden gegen Belgien. Am Vormittag trifft Israel bereits im Leichtathletikstadion in Duisburg (Anstoß 11 Uhr) auf Italien. Nach dem Nachbarschaftsduell der DFB-Auswahl folgt am Samstag, 7. September, Anstoß 15.30 Uhr, der Länderspielklassiker Deutschland gegen Italien im Lhoist Sportpark in Wülfrath. Am selben Tag spielt Israel gegen Belgien (Anstoß 11 Uhr) in Duisburg. Am letzten Spieltag (Montag, 9. September) treffen die deutschen U 17-Junioren um 11 Uhr im Stadion "Am Bandsbusch" in Hilden gegen Israel, während zu gleicher Zeit in Duisburg die Belgier auf Italien treffen. Für die U 17-Talente sind es die ersten Länderspiele in dieser Altersklasse, zu der sie in der Saison 2019/2020 hochgerückt sind. Duelle gegen Belgien, Italien und Israel versprechen spannende Partien vor toller Kulisse - für das Team von Christian Wück ist es zugleich eine optimale Vorbereitung auf die EM-Qualifikation im November. Dann will selbstverständlich auch Luca Barata dabei sein. Der 16-Jährige geht für die Borussia in der Staffel West der B-Junioren-Bundesliga auf Torejagd. In der noch jungen Saison gelangen dem Stürmer drei Tore und eine Vorlage in zwei Partien. Für die deutsche U 16-Auswahl absolvierte Barata zwei Einsätze (ein Tor), für die U 15 kam er einmal zum Zug. Nun will er „vor der eigenen Haustür“ die ersten Schritte im internationalen U 17-Bereich hinter sich bringen. Hier gibt es Tickets für die DFB-Partien in Hilden und Wülfrath: Für die drei Partien der deutschen U 17-Nationalmannschaft in Hilden (zwei Spiele) und Wülfrath (ein Spiel) sind Tickets erhältlich: Unter www.dfb.de/tickets sowie bei allen bekannten ADticket-Vorverkaufsstellen können Fußballfans Tickets erwerben. Für das Länderspiel in Wülfrath gegen Italien am 7. September werden außerdem im Haus des Sports (Silberbergerweg 3, 42489 Wülfrath) sowie bei SPORTDIREKT LUNGWITZ (Friedrich-Ebert-Straße 255, 42549 Velbert) Tickets verkauft. Ein unüberdachter Stehplatz kostet vier Euro. Die Jugendsammelbestellungen (ab fünf Personen) sind ebenfalls im DFB-Ticketshop erhältlich und kosten zwei Euro pro Ticket. Auch an den Tageskassen in Hilden und Wülfrath wird es die Möglichkeit zum Ticketkauf geben. KOMM MIT, eine gemeinnützige Gesellschaft für internationale Jugend-, Sport- und Kulturbegegnungen, ist Kooperationspartner des Deutschen Fußball-Bundes im Bereich der Jugendförderung. Weitere Infos zu den U 17-Junioren des DFB auf dfb.de Text: Thomas Palapies-Ziehn, DFB Der Gladbacher Nationalspieler Luca Barata (hier bei einem U 15-Länderspiel gegen die Niederlande) wurde für das U 17-Turnier in Hilden und Wülfrath nominiert. - Foto: Getty Images Christian Wück, Trainer der deutschen U 17-Nationalmannschaft, hat seinen Kader für das KOMM MIT 4-Nationenturnier vom 5. bis 9. September in Hilden und Wülfrath bekannt gegeben. Mit dabei ist auch ein Spieler vom Niederrhein: Angreifer Luca Barata aus dem Nachwuchs des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach darf sich Hoffnungen machen, beim Härtetest gegen hochkarätige Gegner mitzumischen. Sein erstes Spiel absolviert der DFB-Nachwuchs am Donnerstag, 5. September, Anstoß 18 Uhr, im Stadion "Am Bandsbusch" in Hilden gegen Belgien. ...
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Michael Kurtz erneut in den Jugendausschuss des DFB gewählt (Mon, 19 Aug 2019)
Das FVN-Team beim DFB-Bundesjugendtag in Frankfurt: (von links) Roland Bürger, Michael Kurtz, Andreas Buchartz und Klaus Koglin. - Foto: FVN Auf dem DFB-Bundesjugendtag in Frankfurt am vergangenen Freitag/Samstag, 16./17. August, wurde Michael Kurtz, Präsidiumsmitglied des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) und Vorsitzender des FVN-Jugendausschusses, erneut in den Jugendausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewählt. Außerdem wurde Roland Bürger als Vorsitzender der Kommission Schule und Kita im FVN sowie im WDFV (Westdeutscher Fußballverband) wieder in die Kommission Schule des DFB gewählt. Verabschiedung von Klaus Koglin: (von links) Dr. Hans-Dieter Drewitz (DFB), Wilhelm Klostermaier (BFV), Klaus Koglin (FVN), Christian Pothe (DFB). - Foto: Roland Bürger Als neuer Vorsitzender des DFB Jugendausschusses löst Walter Fricke (Norddeutscher Fußballverband) den ausscheidenden Christian Pothe aus Hamburg ab. Beisitzer beim Bundesjugendtag waren auch die FVN-Vertreter Andreas Buchartz und Klaus Koglin, dem bei seiner Verabschiedung im würdigen Rahmen in der DFB-Zentrale durch Dr. Hans-Dieter Drewitz (Vizepräsident des DFB) und Christian Pothe für seine langjährige Arbeit gedankt wurde. Text: FVN Das FVN-Team beim DFB-Bundesjugendtag in Frankfurt: (von links) Roland Bürger, Michael Kurtz, Andreas Buchartz und Klaus Koglin. - Foto: FVN Auf dem DFB-Bundesjugendtag in Frankfurt am vergangenen Freitag/Samstag, 16./17. August, wurde Michael Kurtz, Präsidiumsmitglied des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) und Vorsitzender des FVN-Jugendausschusses, erneut in den Jugendausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewählt. Außerdem wurde Roland Bürger als Vorsitzender der Kommission Schule und Kita im FVN sowie im WDFV (Westdeutscher Fußballverband) wieder in die Kommission Schule des DFB gewählt. Verabschiedung von Klaus Koglin: (von links) Dr. Hans-Dieter Drewitz (DFB), Wilhelm Klostermaier (BFV), Klaus Koglin (FVN), Christian Pothe (DFB). - Foto: Roland Bürger Als neuer Vorsitzender des ...
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U 17-Junioren des DFB spielen im September in Hilden und Wülfrath (Tue, 20 Aug 2019)
Die U 17-Junioren des DFB kommen im September nach Hilden und Wülfrath. Nun sind Tickets für die drei Partien gegen Belgien, Italien und Israel erhältlich. - Foto: DFB Drei DFB-Länderspiele im September am Niederrhein: Die deutschen U 17-Junioren starten beim KOMM MIT 4-Nationenturnier vom 5. bis 9. September mit hochkarätigen Härtetests in Hilden und Wülfrath in die Saison. Die DFB-Auswahl hofft dabei auf tatkräftige Unterstützung von den Zuschauerrängen. KOMM MIT, eine gemeinnützige Gesellschaft für internationale Jugend-, Sport- und Kulturbegegnungen, ist Kooperationspartner des Deutschen Fußball-Bundes im Bereich der Jugendförderung. Für die U 17-Talente sind es die ersten Länderspiele in dieser Altersklasse, zu der sie in der Saison 2019/2020 hochgerückt sind. Duelle gegen Belgien, Italien und Israel versprechen spannende Partien in toller Kulisse – für das Team von DFB-Trainer Christian Wück ist es zugleich eine optimale Vorbereitung auf die EM-Qualifikation im November. „Wir freuen uns sehr, dass es bald endlich losgeht! Gegen Italien und Belgien konnten wir im vergangenen Jahr mit der U 16 leider nicht gewinnen. Umso mehr freuen wir uns auf das erneute Aufeinandertreffen. Die Partie gegen Israel wird für uns ebenfalls eine Besondere, da wir mit diesem Jahrgang das erste Mal auf das israelische Team treffen", sagt DFB-Trainer Christian Wück. "Der internationale Vergleich mit so starken Gegnern wird uns viele wertvolle Erkenntnisse für unsere weitere Arbeit liefern. Wir freuen uns über jeden Fußballfan, der uns in Hilden und Wülfrath unterstützt.“ Das erste Spiel absolviert der DFB-Nachwuchs am Donnerstag, 5. September, Anstoß 18 Uhr, im Stadion "Am Bandsbusch" in Hilden gegen Belgien. Am Vormittag trifft Israel bereits im Leichtathletikstadion in Duisburg (Anstoß 11 Uhr) auf Italien. Nach dem Nachbarschaftsduell der DFB-Auswahl folgt am Samstag, 7. September, Anstoß 15.30 Uhr, der Länderspielklassiker Deutschland gegen Italien im Lhoist Sportpark in Wülfrath. Am selben Tag spielt Israel gegen Belgien (Anstoß 11 Uhr) in Duisburg. Am letzten Spieltag, am Montag, 9. September, treffen die deutschen U 17-Junioren um 11 Uhr im Stadion "Am Bandsbusch" in Hilden gegen Israel, während zu gleicher Zeit in Duisburg die Belgier auf Italien treffen. Hier gibt es ab sofort Tickets für die DFB-Partien: Ab sofort sind für die drei Partien der deutschen U 17-Nationalmannschaft in Hilden (zwei Spiele) und Wülfrath (ein Spiel) Tickets erhältlich: Unter www.dfb.de/tickets sowie bei allen bekannten ADticket-Vorverkaufsstellen können Fußballfans Tickets erwerben. Für das Länderspiel in Wülfrath gegen Italien am 7. September werden außerdem im Haus des Sports (Silberbergerweg 3, 42489 Wülfrath) sowie bei SPORTDIREKT LUNGWITZ (Friedrich-Ebert-Straße 255, 42549 Velbert) Tickets verkauft. Ein unüberdachter Stehplatz kostet vier Euro. Die Jugendsammelbestellungen (ab fünf Personen) sind ebenfalls im DFB-Ticketshop erhältlich und kosten zwei Euro pro Ticket. Auch an den Tageskassen in Hilden und Wülfrath wird es die Möglichkeit zum Ticketkauf geben. Text: DFB, FVN Die U 17-Junioren des DFB kommen im September nach Hilden und Wülfrath. Nun sind Tickets für die drei Partien gegen Belgien, Italien und Israel erhältlich. - Foto: DFB Drei DFB-Länderspiele im September am Niederrhein: Die deutschen U 17-Junioren starten beim KOMM MIT 4-Nationenturnier vom 5. bis 9. September mit hochkarätigen Härtetests in Hilden und Wülfrath in die Saison. Die DFB-Auswahl hofft dabei auf tatkräftige Unterstützung von den Zuschauerrängen. KOMM MIT, eine gemeinnützige Gesellschaft für internationale Jugend-, Sport- und Kulturbegegnungen, ist Kooperationspartner des Deutschen Fußball-Bundes im Bereich der Jugendförderung. Für die U 17-Talente sind es die ersten Länderspiele in dieser Altersklasse, zu der sie ...
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Neue Spielformen im Kinderfußball gehen in erweiterte Pilotphase (Tue, 30 Jul 2019)
Im Kinderfußball ändert sich einiges - eines aber soll ganz besonders im Vordergrund stehen: Die Kinder sollen Spaß beim Fußballspielen haben, so wie auf dem Foto bei der Veranstaltung "Soccer Kids" im Jahr 2018 beim FVN. - Foto: FVN Leuchtende Kinderaugen, Spaß am Fußball, persönliche Erfolgserlebnisse, dazu die Verbesserung der individuellen, spielerischen Fähigkeiten – all das sind die Ziele, die mit den neuen Spielformen in den Altersklassen von der U 6 bis zur U 11 verfolgt werden. Das Konzept des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stellt zudem eine weitere gemeinsame Maßnahme dar, das Ausbildungs- und Talentfördersystem in Deutschland weiterzuentwickeln. Nach ersten Testläufen geht das Modell für G-, F- und E-Jugend in der Saison 2019/2020 in die nächste Stufe der Pilotphase, an der sich bundesweit nach aktuellem Stand zehn Landesverbände beteiligen. Hinzu kommt der Bayerische Fußball-Verband, der die neuen Spielformen bereits seit einigen Jahren testet und sie nun weiter ausrollt. Im Kern sehen die neuen Spielformen kleinere Mannschaftsgrößen auf kleineren Spielfeldern vor. So wird in der G-Jugend im 2 gegen 2 oder 3 gegen 3 auf vier Mini-Tore gespielt. In der F-Jugend wird ebenfalls das 3 gegen 3 empfohlen, ehe in der E-Jugend fest zum 5 gegen 5 und 7 gegen 7 mit Kleinfeldtoren und Torhütern übergegangen wird. Um den Leistungsdruck zu minimieren und die sportliche Entwicklung der Kinder stärker in den Vordergrund zu rücken, wird beim neuen Modell in den betreffenden Altersklassen keine Meisterschaftsrunde ausgetragen. Stattdessen sind Turniere mit mehreren Mannschaften und Spielfeldern vorgesehen. Die bisher gemachten Erfahrungen mit den im Test befindlichen Veränderungen sind sehr positiv. „Jedes Kind macht mit und hat viele Aktionen am Ball. Die Kinder spielen ein Spiel, dass ihren Fähigkeiten und Interessen gerecht wird. Und: Die Kinder erlernen noch besser grundsätzliche Werte des Fußballs – nämlich: Fairplay, Freude am Spiel sowie Umgang mit Siegen und Niederlagen“, fasst Dr. Hans-Dieter Drewitz, DFB-Vizepräsident Jugend, die Vorteile der neuen Spielformen zusammen und betont: „Dies soll nicht nur die individuelle sportliche Entwicklung der Kinder fördern, sondern nach dem Amateurfußball-Kongress 2019 auch den gesamten Fußball und seine Vereine an der Basis stärken.“ Video: Die neuen Spielformen im Kinderfußball - so funktioniert's in Schwerin Die Kinder setzen – wie aus der Fairplay-Liga in den unteren Altersklassen seit Jahren gewohnt - die Spielregeln möglichst selbstständig um, Schiedsrichter sind nicht im Einsatz. Trainer und Betreuer fungieren als Turnierleiter und sollen nur bei Bedarf eingreifen. Zum Konzept gehört auch, dass innerhalb der Mannschaften während der Spiele regelmäßig nach festgelegten Rotationsprinzipien gewechselt wird, sodass jeder Spieler und jede Spielerin zu ausreichend Einsatzzeiten kommen. Markus Hirte, Leiter Talentförderung beim DFB, erklärt: „In der neuen Ausgestaltung ist der Fußball kindgerechter. Denn: Je größer die Gruppen, desto weniger Ballkontakte haben die einzelnen Spieler und Spielerinnen. Gerade leistungsschwächere oder auch körperlich unterlegene Kinder gehen dabei zum Teil völlig unter, verlieren dadurch den Spaß und die Chance auf Weiterentwicklung. Darüber hinaus wird im Kinderfußball häufig zu früh Wert auf Taktik gelegt, worunter die Ausbildung der fußballerischen Grundlagen leidet. Dies haben viele Untersuchungen gezeigt. Die neuen Spielformen sollen diesen Problemen entgegenwirken.“ "Bei einem erfolgreichen Verlauf kann dies den Kinderfußball in Deutschland in ein paar Jahren nachhaltig verändern", sagt der FVN-Jugendausschussvorsitzende Michael Kurtz. - Foto: Daniel Matic Bei den neuen Spielformen handelt es sich um ein Pilotprojekt, das zur neuen Saison ausgeweitet wird. Die Intensivierung der Testphase soll helfen, gemeinsam mit den Vereinen auch im Hinblick auf organisatorische Aspekte weitere Erfahrungswerte zu sammeln, um gegebenenfalls noch Anpassungen vorzunehmen, ehe das Konzept bundesweit ausgerollt werden kann. Das neue Modell stellt aktuell eine Alternative dar, die bisher praktizierten Spielformen in G-, F- und E-Jugend sind in der Saison 2019/2020 grundsätzlich weiter möglich. „Am Ende werden die Kinder durch ihre Begeisterung über das weitere Vorgehen entscheiden“, sagt Markus Hirte. Michael Kurtz, Vorsitzender des Jugendausschusses des Fußballverbandes Niederrhein (FVN): "Ich freue mich über den zentralen Anstoß für dieses Projekt. Bei einem erfolgreichen Verlauf kann dies den Kinderfußball in Deutschland in ein paar Jahren nachhaltig verändern. Auch der FVN ermuntert seine Vereine, die neuen Spielformen zu testen. Wenn die Kinder damit noch mehr Freude am Fußballspielen finden, sind sicherlich alle zufrieden." Die ersten Demo-Turniere am Niederrhein, u.a. in Oberhausen und in Remscheid, "verliefen schon sehr vielversprechend", so Michael Kurtz. Der FVN wird im Laufe der nach den Sommerferien startenden Saison 2019/2020 in allen Kreisen Demo-Turniere für interessierte Vereine durchführen. Vereine können sich bei den Jugendausschüssen ihres jeweiligen Fußballkreises melden oder sich an die Jugendfußball-Mitarbeiter auf der FVN-Geschäftsstelle wenden: Stefan Wiedon (wiedon@fvn.de, 0203/7780208) und Jens Fröhlich (froehlich@fvn.de, 0203/7780205). Neue Spielformen im Kinderfußball: Die wichtigsten Fragen und Antworten Was hat es mit den neuen Spielformen auf sich? Das Spielen mit dem Ball am Fuß und das Erzielen von Toren sind die zentralen Gründe, warum so viele Kinder und Jugendliche Freude am Fußball haben. Die neuen Spielformen sollen allen Kindern auf dem Platz so häufig wie möglich die Chance geben, den Ball selbst am Fuß zu haben, eigene Aktionen zu haben, Tore zu erzielen und damit persönliche Erfolgserlebnisse zu haben. Deshalb soll auf kleinere Teams, viel Abwechslung und zum Teil vier Tore gesetzt werden. Dies soll nicht nur die individuelle sportliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen fördern, sondern nach dem Amateurfußball-Kongress 2019 nicht zuletzt auch den gesamten Fußball und seine Vereine an der Basis stärken. Die neuen Spielformen beziehen sich auf die Altersklassen G-, F- und E-Jugend. Was besagen die neuen Spielformen genau? G-Jugend (U 6/U 7): Es wird im 2 gegen 2 oder 3 gegen 3 gespielt (Spielfeldgröße: 16 x 20 m bis 28 x 22 m). Jedes Team hat maximal zwei Einwechselspieler/-innen. Gespielt wird auf vier Mini-Tore, jede Mannschaft verteidigt also zwei Tore. Tore dürfen erst ab der Mittellinie (2 gegen 2) oder in einer Sechs-Meter-Schusszone (3 gegen 3) erzielt werden, einen Torwart gibt es nicht. Nach jedem Tor wechseln beide Mannschaften automatisch jeweils eine/-n Spieler/-in. Gespielt wird an den Spielenachmittagen in Turnierform, empfohlen sind bis zu sieben Durchgänge à maximal zehn Minuten. Nach jedem Durchgang gehen die Gewinnerteams jeweils ein Spielfeld weiter, die Verliererteams jeweils um ein Spielfeld zurück. Dadurch werden weitgehend ausgeglichene Spiele mit wenigen extremen Ergebnissen erreicht, es ergibt sich ein ausgewogeneres Leistungsniveau und daraus resultierend weniger Frust für die Kinder. Auf der anderen Seite bietet der Modus einen zusätzlichen Anreiz, immer wieder „aufsteigen“ zu können. F-Jugend (U 8/U 9): Es wird im 3 gegen 3 gespielt (Spielfeldgröße: 26-28 x 20-22 m), alternativ ist auch ein 5 gegen 5 möglich (40 x 22-25 m). Beim 3 gegen 3 gelten die Regelungen wie in der G-Jugend (siehe oben). Beim 5 gegen 5 wird entweder auf vier Mini-Tore (ohne Torwart, 5 Feldspieler) gespielt oder auf zwei Kleinfeldtore (4 Feldspieler plus Torwart). Vorgeschlagene Spielzeit pro Durchgang sind hier zwölf Minuten. Klare Empfehlung ist es, sich in der F-Jugend auf das 3 gegen 3 zu konzentrieren, um wie beschrieben allen Kindern mehr Ballaktionen zu ermöglichen. Sowohl beim 3 gegen 3 als auch beim 5 gegen 5 gehen nach jedem Durchgang die Gewinnerteams jeweils ein Spielfeld weiter und die Verliererteams um ein Spielfeld zurück. E-Jugend (U 10/U 11): Es wird im 5 gegen 5 oder im 7 gegen 7 gespielt. Beim 5 gegen 5 gelten die Regelungen analog zur F-Jugend. Beim 7 gegen 7 (Spielfeldgröße: 55 x 35 m) wird auf zwei Kleinfeldtore gespielt, also mit sechs Feldspielern/-innen und einem Torwart pro Team. Ideal ist eine Turnierform mit vier Mannschaften und Spielzeiten von jeweils 2 x 12 Minuten. Sind nur zwei Mannschaften anwesend, wird als offizielle Spielzeit 4 x 15 Minuten empfohlen. Für die Einwechselspieler/-innen können Nebenspielfelder für ein 2 gegen 2 oder 3 gegen 3 aufgebaut werden. Beim 7 gegen 7 wird die Partie nach einem Ausball erstmals mit Einwurf fortgesetzt. Beim 2 gegen 2, 3 gegen 3 und 5 gegen 5 erfolgt die Spielfortsetzung stets per Einschießen oder Eindribbeln. Was sind die Gründe für die neuen Ansätze? Durch die neue Ausgestaltung wird der Fußball in den betreffenden Altersklassen kindgerechter. Denn: Je größer die Gruppen, desto weniger Ballkontakte haben die einzelnen Spieler und Spielerinnen. Gerade leistungsschwächere oder auch körperlich unterlegene Kinder gehen zum Teil unter und verlieren dadurch den Spaß am Spiel und die Chance auf Weiterentwicklung. Die neuen Spielformen sollen den Kindern bessere Möglichkeiten bieten, Fußball so zu spielen, dass sie häufig am Ball sind und dabei Spaß haben. Aktuell wird im Kinderfußball häufig zu früh Wert auf Taktik gelegt, worunter die Ausbildung der fußballerischen Grundlagen leidet. Dies haben viele Untersuchungen gezeigt. Die neuen Spielformen sollen diesem Problem entgegenwirken. Die neuen Spielformen verringern den Einfluss der Trainer und Eltern auf das Wettkampfgeschehen und fördern damit die Selbstständigkeit der Spieler/-innen. Die Kinder lernen, verstärkt eigene Lösungen zu finden. Der neue Modus bringt mit sich, dass mehr Spiele verloren und gewonnen werden, sodass Kinder auch den Umgang damit noch besser erlernen. Das Konzept stellt zudem eine weitere gemeinsame Maßnahme dar, das Ausbildungs- und Talentfördersystem in Deutschland weiterzuentwickeln. Was sind die größten Vorteile? Jedes Kind spielt mit und hat Aktionen am Ball. Die Kinder spielen ein Spiel, dass ihren Fähigkeiten und Interessen gerecht wird. Und: Die Kinder erlernen noch besser grundsätzliche Werte des Fußballs – nämlich: Fairplay, Freude am Spiel sowie Umgang mit Siegen und Niederlagen. Was soll der Modus bewirken, nach dem Gewinnerteams um ein Spielfeld aufsteigen und Verlierer ein Feld absteigen? Es werden ausgeglichenere Spiele mit wenigen extremen Ergebnissen ermöglicht, es ergibt sich ein ausgewogeneres Leistungsniveau und daraus resultierend weniger Frust für die Kinder. Gleichzeitig bietet der Modus einen zusätzlichen Anreiz, immer wieder „aufsteigen“ zu können. Was passiert in der Saison 2019/2020 genau? Kommt das schon bundesweit und sind die neuen Spielformen grundsätzlich beschlossene Sache? Aktuell handelt es sich noch immer um ein Pilotprojekt. Landesverbände, welche die neue Form des Kinderfußballs anbieten wollen, können dies tun. Der DFB empfiehlt im Kinderbereich immer die aus fachlicher Sicht beste Spielform. In der nun stattfindenden umfassenden Pilotphase sollen Verantwortliche und Eltern überzeugt und außerdem weitere Erfahrungswerte gesammelt werden. Es ist natürlich eine Umstellung, die auch organisatorisch bewältigt werden muss. Am Ende werden die Kinder durch ihre Begeisterung über das weitere Vorgehen entscheiden. Pilotphase – was heißt das? Welche Verbände machen mit? Derzeit beteiligen sich zehn Landesverbände auf unterschiedliche Art und Weise. Dabei handelt es sich um: Baden, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Mittelrhein, Sachsen, Südbaden, Südwest und Württemberg. Manche testen zunächst eine Spielform in einer Altersklasse, manche richten komplette Turnierserien aus. Hinzu kommt der Bayerische Fußball-Verband, der die neuen Spielformen bereits seit einigen Jahren intensiv testet und sie nun weiter ausrollt. Das ganze Projekt hat eine große Dynamik und lebt davon, dass sich weitere Vereine und Verbände anschließen. Der Fußballverband Niederrhein (FVN) nimmt nicht offiziell an der Pilotphase des DFB teil, steht dem Thema aber sehr offen gegenüber und unterstützt Vereine, die die neuen Spielformen wie beschrieben umsetzen möchten (Ansprechpartner für Vereine siehe oben bzw. am Ende des Textes). Was passiert mit den bisherigen Spielformen in G- bis E-Jugend? Werden diese zur neuen Saison abgeschafft oder sind die Neuerungen erst einmal nur eine Alternative? Derzeit stellen die neuen Spielformen eine Alternative dar. Die bisherigen Spielformen können grundsätzlich weiter von den Landesverbänden praktiziert werden. Ist das noch „echter Fußball“? Natürlich. Fußball heißt: zwei Mannschaften, Tore und ein Ball. In diesem Fall sind es zumindest bis zu den E-Junioren vier Tore. Was macht den Fußball aus? Spiel, Spaß, Tore - genau das wird mit dem neuen System gefördert. Kinder können auf vielfache Art und Weise, Tore erzielen - vor allem auch die Kinder, die (noch) nicht zu den leistungsstärksten gehören. Zudem dribbeln die Kinder häufiger und haben mehr Ballaktionen, was die Technik fördert und jedes einzelne Kind sportlich verbessert. Auch das Verteidigen wird dadurch intensiver und individueller geschult. Was ist mit Ergebnissen und Tabellen, was ist mit Schiedsrichtern? Ergebnisse werden nicht festgehalten, aber jedes einzelne Spiel wird gewertet und Mannschaften steigen während des Turniers in das nächste Feld auf oder ab. Insofern gibt es durchaus Sieger und Verlierer – eine Erfahrung, die auch für Kinder nicht unwichtig ist. Aufgrund der Vielzahl an Spielen sind die einzelnen Ergebnisse in den neuen Spielformen allerdings auch schneller wieder vergessen. Tabellen und Schiedsrichter gibt es nicht. Die Trainer/-innen und Betreuer/-innen fungieren als gemeinsame Spielleiter und greifen nur bei Bedarf ins Geschehen ein. Die Entscheidungen während der Spiele sollen von den Kindern weitestgehend selbst getroffen werden – so wie es seit einigen Jahren ohnehin schon in der G- und F-Jugend praktiziert wird (FairPlay-Liga) und wie es jahrzehntelang auf den Bolzplätzen gewohnt war, auf denen viele tolle Fußballer groß wurden. Ebenso wie in der FairPlay-Liga gilt: Eltern, die nicht als offizielle Betreuer/-innen fungieren, können ihre Kinder unterstützen, haben jedoch einen Mindestabstand zu den Spielfeldern einzuhalten. Werden schwächere Spieler nicht demotiviert, weil Leistungsunterschiede noch deutlicher zutage treten? Im Gegenteil: Bei den bisherigen Spielformen in den unteren Altersklassen (7 gegen 7) ist es viel eher der Fall, dass die langsameren und weniger talentierten Spieler/-innen kaum an den Ball kommen und häufig auf Positionen spielen, die sie vom eigentlichen Spielgeschehen fernhalten. Mit dem neuen Modus werden alle Kinder eng einbezogen und erhalten in ihrem Team Ballaktionen und -kontakte. Durch das Auf- und Absteigen in den Spielfeldern anhand der Spielergebnisse während der Turniere ist außerdem gewährleistet, dass verstärkt Teams aufeinandertreffen, die ein ähnliches Leistungsniveau haben. Welche Herausforderungen stellen sich organisatorisch für die Vereine? Vereine benötigen Tore und im Idealfall einige Betreuer. Dafür können beim Spielenachmittag Eltern genutzt werden. Gerade in der F- und G-Jugend sind diese häufig noch mit auf dem Sportplatz. Mini-Tore können bei Bedarf durch Hütchen und Stangen ersetzt werden. Schöner sind sicherlich Mini-Tore mit Netzen, in denen der Ball „zappelt“. Die Verbände arbeiten zusammen daran, die Vereine bei der ersten Durchführung von Wettbewerben in der Organisation, aber auch bei der Anschaffung von Toren unterstützen zu können. Auch hier gilt es, in der Pilotphase gemeinsam Erfahrungswerte zu sammeln, aus denen weitere Maßnahmen und Ergänzungen abgeleitet werden können. Der DFB weiß um die Hürden in diesem Projekt. Gleichzeitig muss ein Verein ggf. überlegen, ob er 100 Euro für einen Spieler der 1. Herrenmannschaft investiert oder lieber in kleine Tore, die der gesamte Verein nutzen kann. Wie werden die neuen Spielformen im DFBnet abgebildet? Das wird derzeit erörtert. Ziel ist perspektivisch eine Anwendung, mit der sich Vereine zum Turniertag verabreden und auch abstimmen können, was sie mitbringen (Tore, Bälle, Anzahl Spieler/-innen). Wie sieht der weitere Zeitplan aus? Die Saison 2019/2020 soll eine weitere Testphase sein, um zu sehen, wo es Probleme gibt und was noch verbessert werden muss. In der Spielzeit 2020/2021 wollen sich hoffentlich so gut wie alle Vereine beteiligen und den neuen Modus zumindest immer wieder ausprobieren. Inwieweit ist es problematisch für die Torhüterausbildung, wenn in den ersten Jahren ohne Torwart gespielt wird? Wann muss Torhüterausbildung zielgerichtet beginnen? Zwingend ohne Torhüter wird bei den neuen Spielformen lediglich in der G-Jugend (Alter: 4 bis 6 Jahre) agiert. Im Kindesalter stehen vielfältige Bewegungserfahrungen sowie Spaß und Freude am Fußball im Mittelpunkt. Positionsspezifische Aspekte, auch im Torwartspiel, spielen für den Ausbildungsgedanken noch keine Rolle. Natürlich sollen auch Torschussspiele im Training stattfinden, in denen sich jeder im Tor ausprobieren kann. Prinzipiell könnte ab der F-Jugend auch eine Regel gelten, wonach ein Spieler die beiden Mini-Tore mit der Hand verteidigen kann. Ab der F-Jugend ist alternativ auch ein 5 gegen 5 auf Kleinfeldtore (also mit Torwart) möglich. Der Fußballverband Niederrhein (FVN) unterstützt Vereine, die die neuen Spielformen wie beschrieben umsetzen möchten. Ansprechpartner für Vereine sind die jeweiligen Kreisjugendausschüsse oder die Jugendfußball-Mitarbeiter auf der FVN-Geschäftsstelle in Duisburg: Stefan Wiedon (wiedon@fvn.de, 0203/7780208) und Jens Fröhlich (froehlich@fvn.de, 0203/7780205). Text: DFB, Henrik Lerch Zum Download: DFB-Booklet "Kinderfußball - Leitfaden für die Pilotierung neuer Spielformen in den Altersklassen U 6 - U 11" Zum Ansehen (Video): Die neuen Spielformen im Kinderfußball - so funktioniert's in Schwerin Im Kinderfußball ändert sich einiges - eines aber soll ganz besonders im Vordergrund stehen: Die Kinder sollen Spaß beim Fußballspielen haben, so wie auf dem Foto bei der Veranstaltung "Soccer Kids" im Jahr 2018 beim FVN. - Foto: FVN Leuchtende Kinderaugen, Spaß am Fußball, persönliche Erfolgserlebnisse, dazu die Verbesserung der individuellen, spielerischen Fähigkeiten – all das sind die Ziele, die mit den neuen Spielformen in den Altersklassen von der U 6 bis zur U 11 verfolgt werden. Das Konzept des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stellt zudem eine weitere gemeinsame Maßnahme dar, das Ausbildungs- und Talentfördersystem in Deutschland weiterzuentwickeln. Nach ersten Testläufen geht ...
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RW Essen empfängt KFC Uerdingen am Freitagabend, 6. September (Fri, 23 Aug 2019)
Das letzte Endspiel gewann der KFC Uerdingen durch ein 2:1 beim Wuppertaler SV. - Foto: Stefan Rittershaus Es ist das Topspiel der 2. Runde im RevierSport-Niederrheinpokal 2019/2020: Nun steht auch der Termin für das Duell zwischen Rekordsieger Rot-Weiss Essen (neun Titel) und Titelverteidiger KFC Uerdingen 05 fest. Spielleiter Holger Tripp setzte die Spitzenpartie zwischen dem Regionalligisten und dem Drittligisten für Freitag, 6. September, 19.30 Uhr, an. Neben dem Zweitrunden-Highlight im Stadion Essen stehen auch die Termine für die meisten anderen Begegnungen. Von insgesamt16 Spielen gehen allein elf am Mittwoch, 4. September, über die Bühne. Darunter sind die Auftritte der beiden Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen (ab 19.30 Uhr beim 1. FC Monheim) und VfB Homberg (ab 19.30 Uhr bei TuRU Düsseldorf). Oberligist SSVg Velbert muss noch ein wenig auf seinen Zweitrundengegner warten. Grund: Am Samstag, 7. September, 15 Uhr, spielt der Drittligist MSV Duisburg im Stadion Niederrhein gegen den SC 1920 Oberhausen (Bezirksliga) zunächst um den Einzug in Runde zwei. Der Sieger dieser Partie tritt dann am Mittwoch, 18. September, 19.30 Uhr, bei der SSVg an. Noch nicht endgültig klar ist auch der Gegner des Oberligisten Spvg Schonnebeck. Der Bezirksligist TSV Ronsdorf hatte gegen die Wertung des Erstrundenspiels beim A-Kreisligisten 1.FC Grevenbroich-Süd (1:4) Protest eingelegt und um eine mündliche Verhandlung gebeten. Das Verbandssportgericht des FVN wies den Protest ab. Allerdings kann Ronsdorf noch bis einschließlich Montag, 26. August, Berufung einlegen. Der FVN wird das endgültige Urteil auf FVN.de bekanntgeben. Geplant ist, dass Schonnebeck dann am Mittwoch, 18. September, 20 Uhr, in Grevenbroich/Ronsdorf antritt. Ziel aller Mannschaften ist das Endspiel am bundesweiten „Finaltag der Amateure“ im Mai 2020. Hinweis: Kurzfristige Spielverlegungen im Niederrheinpokal sind weiter möglich. Hier die komplette Übersicht über die 2. Runde im RevierSport-Niederrheinpokal 2019/2020 auf FUSSBALL.DE Text: Thomas Palapies-Ziehn Das letzte Endspiel gewann der KFC Uerdingen durch ein 2:1 beim Wuppertaler SV. - Foto: Stefan Rittershaus Es ist das Topspiel der 2. Runde im RevierSport-Niederrheinpokal 2019/2020: Nun steht auch der Termin für das Duell zwischen Rekordsieger Rot-Weiss Essen (neun Titel) und Titelverteidiger KFC Uerdingen 05 fest. Spielleiter Holger Tripp setzte die Spitzenpartie zwischen dem Regionalligisten und dem Drittligisten für Freitag, 6. September, 19.30 Uhr, an. Neben dem Zweitrunden-Highlight im Stadion Essen stehen auch die Termine für die meisten anderen Begegnungen. Von insgesamt16 Spielen gehen allein elf am Mittwoch, 4. September, über die Bühne. Darunter sind die Auftritte der beiden Regionalligisten Rot-Weiß ...
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Eine Million Aufrufe: Fünftklassiger 1. FC Bocholt präsentiert erstklassige GIFs! (Wed, 21 Aug 2019)
Erstklassige Aufnahmen beim Oberligisten 1. FC Bocholt: So jubelt Daniel Neustädter für ein GIF. - Foto: Verein Ein knapper Bericht vom aktuellen Spiel, eine Vorschau zum Vereinsfest oder verdiente Funktionäre im Bild: Viele Amateurklubs am Niederrhein geben sich alle Mühe, auf ihrer Internet- oder Facebook-Seite den Fans ein paar Infos zum Vereinsleben zu bieten. Weil für die ehrenamtlichen Kräfte in den Klubs die Pflege der virtuellen Kanäle zu ihrem wichtigen Einsatz rund um den Platz und in der Kabine ja noch dazu kommt, bleibt es oft bei eher bescheidenen Online-Auftritten. Anders ist da der 1. FC Bocholt aufgestellt. Der Oberligist hat eine siebenköpfige Medienabteilung und muss sich mit seinen innovativen Ideen sowie digitalen Services vor manchem Profiverein gewiss nicht verstecken. Nachdem der frühere Zweitligist vor einem Jahr für seine Fans einen WhatsApp-Service an den Start brachte, ist nun ein neues Angebot der „Schwatten“ viral gegangen. Philipp Meißner formt die Hände zu einem Herz. Den Anhängern des 1. FC Bocholt gefällt das. Mehr als eine Million Mal (Stand: 21. August) wurden die GIFs auf den verschiedenen sozialen Netzwerken in den ersten Wochen gesehen! Allein 100.000 Views gab es in den ersten 24 Stunden. "Vor jeder Saison überlegen wir uns, wie wir etwas Neues in unsere Online-Kanäle integrieren können“, verrät Stefan Schniedertöns vom Bocholter Mediateam. Er und 1. FCB-Pressesprecher Benjamin Kappelhoff haben vor einigen Jahren die Agentur skeon Digital GmbH gegründet und sind dementsprechend auf der Höhe, was zu einem modernen Online-Auftritt gehört. Beim "Media Day" kürzlich, als ohnehin Porträtfotos für die Homepage geschossen wurden, mussten die Kicker wie Ex-Profi Maurice Exslager (MSV Duisburg, 1. FC Köln) eineinhalb Stunden nachsitzen, ehe die lustigen Aufnahmen im Kasten waren. Neuzugang Exslager zum Beispiel lüftet das Trikot und präsentiert seinen muskelbepackten wie fast ganzflächig tätowierten Oberkörper. „Die Jungs hatten eine Menge Spaß dabei“, nickt Stefan Schniedertöns und fügt an: „In ihren WhatsApp-Gruppen werden die GIFs immer noch fleißig hin- und hergeschickt. Spitzenreiter ist bisher Philipp Meißner mit mehr als 56.000 Aufrufen allein für seine Herz-Geste, dahinter folgen Florian Abel, der mit den Fingern Geld zählt, und der sich seine Arme wischende Marc Beckert mit jeweils rund 49.000 Aufrufen. Andere Spieler machen das Auswechseln nach, wischen sich den Schweiß von der Stirn oder imitieren, wie Lars Bleker, Serge Gnabry beim Umrühren nach einem Tor. Die GIFs können von jedem Nutzer auf fast jeder Plattform wie WhatsApp, Facebook, FB-Messenger oder Instagram genutzt werden. So wird vor allem eine jüngere Zielgruppe angesprochen – und natürlich auch Internet- beziehungsweise Social-Media-Nutzer, die bisher überhaupt nichts mit dem 1. FC Bocholt zu tun hatten. So sieht das aus, wenn Oberligaspieler GIFs präsentieren. - Foto: giphy.com/fcbocholt (Screenshot) „Was der Verein da macht ist fast erstligareif“, schwärmt Philipp Meißner von der Bocholter Kreativschmiede. Der 28-Jährige geht nun in seiner vierte Saison am „Hünting“, hat zuvor in der Jugend aber schon bei größeren Vereinen wie Bayer Leverkusen, Fortuna Düsseldorf oder dem Wuppertaler SV und später in den Senioren in der Regionalliga bei der SSVg Velbert und dem FC Kray gekickt. „In Bocholt passiert in Sachen Social Media immer etwas Neues. Das kannte ich von meinen vorherigen Vereinen nicht“, nickt Philipp Meißner. Im Vorfeld der Aufnahmen für die GIFs wurden den Spielern verschiedene Gestiken oder Posen vorgelegt, aber sie durften natürlich auch selber Ideen einbringen. So wie Daniel Neustädter, der Bruder des früheren deutschen und aktuellen russischen Nationalspielers Roman Neustädter (unter anderem Borussia Mönchengladbach, Schalke 04). „Daniel wollte sich vier Goldketten umhängen und einen russischen Tanz aufführen“, berichtet Philipp Meißner lachend und führt aus: „Das ging dann nicht, die Szenen sind ja auch nur sehr kurz.“ Auch für alt eingesessene Bocholter bereitet das junge Mediateam des 1. FC gerade ein neues Tool vor. Da Klicks auf Spieler-GIFs zwar viel Reichweite erzeugen, aber nicht direkt Geld einspielen, sollen auch die finanzkräftigen Partner des Vereins von der deutsch-niederländischen Grenze digital noch besser eingebunden werden. „Wir wollen unseren Sponsoren eine Plattform bieten, auf der sie die eigenen offenen Stellen im Umfeld des 1. FC bewerben können", kündigt Stefan Schniedertöns an. Dies soll aber nur der Anstoß sein: „Die Pflege unserer Sponsoren ist extrem wichtig. Hier wollen wir in den kommenden Monaten noch viele weitere Ideen umsetzen.“ Dafür erhält die Webseite in den nächsten Tagen erst einmal einen kompletten Relaunch. Auch wenn andere Vereine nicht die Möglichkeiten wie die Bocholter Digital-Profis haben, eins kann ihnen Stefan Schniedertöns als Rat mit auf den Weg geben: „Das Ah und Oh im Fußball ist natürlich die Aktualität. Jeder Post sollte einen Mehrwert für die Benutzer haben. Wenn auf der Startseite ein Ereignis von vor ein paar Wochen steht, kommen die nicht wieder.“ Die Jungs vom „Hünting“ wollen zudem in den nächsten Wochen am liebsten mit vielen Toren und guten Oberliga-Ergebnissen Schlagzeilen machen. Dazu könnte ja Maurice Exslager giphymäßig das Shirt lüften. Alle GIFs des 1. FC Bocholt gibt es unter https://giphy.com/fcbocholt zu sehen. Text: Heiko Buschmann, Henrik Lerch Dieser Text ist zuerst am 12. August auf FUSSBALL.DE erschienen. Erstklassige Aufnahmen beim Oberligisten 1. FC Bocholt: So jubelt Daniel Neustädter für ein GIF. - Foto: Verein Ein knapper Bericht vom aktuellen Spiel, eine Vorschau zum Vereinsfest oder verdiente Funktionäre im Bild: Viele Amateurklubs am Niederrhein geben sich alle Mühe, auf ihrer Internet- oder Facebook-Seite den Fans ein paar Infos zum Vereinsleben zu bieten. Weil für die ehrenamtlichen Kräfte in den Klubs die Pflege der virtuellen Kanäle zu ihrem wichtigen Einsatz rund um den Platz und in der Kabine ja noch dazu kommt, bleibt es oft bei eher bescheidenen Online-Auftritten. Anders ist da der 1. FC Bocholt aufgestellt. Der Oberligist hat eine ...
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